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Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V.

Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital

Der Verein Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V. ist freier Träger von Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Aufgabe und Zweck des Vereins ist die Wahrnehmung der Interessen und die Förderung insbesondere von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, chronisch-psychisch Kranker aller Altersgruppen sowie deren Eltern, Angehörigen und Sorgeberechtigten. Wir betreiben im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge mehr als 25 Einrichtungen, in welchen über 1.250 Menschen aller Altersgruppen mit und ohne Behinderung betreut werden.

Derzeit beschäftigt der Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V. etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Gesunde Kolleginnen und Kollegen sind das wichtigste Gut. Die Herausforderungen der täglichen Arbeit nehmen zu und verlangen jedem Einzelnen mehr Anstrengungen ab. Diese zu bewältigen und gesundheitliche Belastungen zu reduzieren, ist Aufgabe und Verantwortung des Arbeitgebers sowie der Beschäftigten selbst.

Aus diesem Grund haben der Vorstand, die Geschäftsführung und der Betriebsrat des Vereins im Jahr 2013 die Gründung eines Arbeitskreises zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement initiiert.
Der Arbeitskreis „Gesunde Lebenshilfe“ hat das Ziel, Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Leistung der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern. Es werden korrektive und präventive Ideen und Konzepte den Sachverhalt betreffend entwickelt und umgesetzt.

Der Arbeitskreis setzt sich aus Mitarbeitern aller Bereiche des Trägers zusammen und wird durch die AOK PLUS fachlich unterstützt.

Projektarbeit bringt Licht ins Dunkel

3 Jahre Projektarbeit brachten Licht ins anfängliche Dunkel, halfen eine neue Sichtweise in Bezug auf das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement bei allen Beteiligten zu entwickeln, wurden genutzt um erste Maßnahmen praktisch umzusetzen und haben den Arbeitskreis zu einem festen Bestandteil des Unternehmens werden lassen.

Die Mitarbeiterbefragung 2014 diente als Instrument, um eine an den Bedürfnissen der Beschäftigten orientierte Datengrundlage für die weiteren Schritte des Arbeitskreises zu schaffen. Über 50 Prozent der Beschäftigten haben zu einem repräsentativen Ergebnis beigetragen sowie übergreifende und spezifische Handlungsschwerpunkte für die Arbeit des Arbeitskreises aufgezeigt. In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, dem Vorstand und den Mitarbeitern wurden nun offensichtlich gewordene Defizite im Bereich der Arbeitsplätze sowie des Arbeitsplatzumfeldes behandelt bzw. abgestellt.

Neben vielen erhaltenen Hinweisen und Anregungen wurde schwerpunktmäßig das Thema  „Rücken“ als gesundheitliches Haupthandlungsfeld erkannt. Dies war Grund genug für uns, hier vorrangig Interventionen einzuleiten.

Transfertraining mit Tipps und Tricks

Bei der Durchführung von Transfertrainings 2015 wurden dem betroffenen Mitarbeiterkreis  Griff- und Hebetechniken beim Transport von Betreuten bzw. Patienten, ein sinnvoller Hilfsmitteleinsatz sowie viele Tipps und Tricks in Bezug auf rückengerechtes Arbeiten vermittelt.

Wie leider nicht allen bekannt, ist unter anderem auch das Tragen von falschem Schuhwerk oft die Ursache von Rückenschmerzen. Die Schuhe beeinflussen maßgeblich die Körperhaltung und Körperstatik. Weiterhin sind viele Arbeitsunfälle auf Stolpern, Rutschen und Stürzen zurückzuführen. Falsches bzw. ungeeignetes Schuhwerk ist hierfür eine Hauptursache. In diesem Zusammenhang ist es 2015 gelungen, mit einem professionellen Lieferanten eine Rahmenvereinbarung zur Belieferung von Arbeitsschuhen/Arbeitsschutzschuhen abzuschließen, um den entsprechenden Mitarbeiterkreis optimal auszustatten. Neben der möglichen Inanspruchnahme von Beratungs- und Betreuungsleistungen, haben auch die Mitarbeiter, die nicht aufgrund von gesetzlichen Anforderungen vom Träger mit Arbeitsschuhen/Arbeitsschutzschuhen auszustatten sind, die Möglichkeit, mit dem Kundenrabatt des Trägers sowie einem zusätzlichen jährlichen Bonus, privat Arbeitsschuhe zu erwerben.

In den Bereichen der Verwaltung sowie Kindertageseinrichtungen erfolgte zum Jahresbeginn 2016 im Teilprojekt “Rückengerechter Arbeitsplatz“ die Besichtigung der verschiedenen Arbeitsplätze mit dem Ziel, das körperliche Anforderungsprofil sowie die gegebenen Arbeitsplatzausstattungen zu überprüfen und Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsplatzbedingungen zu unterbreiten. Vielen Empfehlungen konnte bereits am Tag der Begutachtung gefolgt werden (Optimierung von Bewegungsabläufen, richtige Nutzung der Arbeits- und Hilfsmittel, etc.), andere fließen in den Planungsprozess ein.

„Gesundes Führen“ in allen Bereichen

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Gesundes Führen ist integraler Bestandteil und der Schlüssel zu einem gelungenen betrieblichen Gesundheitsmanagement. Führungskräfte haben einen erheblichen Einfluss darauf, ob Mitarbeiter eher gesund oder krank sind. Allerdings sind Führungskräfte, aufgrund des hohen Erwartungsdrucks von mehreren Seiten, selbst höchst anfällig. In zwei Führungskräfteschulungen 2015/2016 erfolgte durch Impulsreferate, Gruppendiskussionen und Kleingruppenarbeit die Heranführung an dieses sensible Thema mit dem Ziel, „Gesundes Führen“ in allen Bereichen der Lebenshilfe zu implementieren.

Aktuell beschäftigt sich der Arbeitskreis mit den Themen Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement, Psychische Gefährdungsbeurteilungen sowie mit einem weiteren durch die Mitarbeiterbefragung aufgezeigten Schwerpunkt „Gesunde Ernährung“.

Wir freuen uns über Erreichtes und darüber, dass wir dem Prozess des Gesundheitsmanagements in der Lebenshilfe einen Platz geben konnten.

Marginalinhalt

Steckbrief

Branche
Stationäre und ambulante Altenpflege, soziale Einrichtungen, Kindertagesstätten, Werkstätten für behinderte Menschen

Region
Sachsen

Unternehmensgröße:
310 MitarbeiterInnen

Kontakt

AOK-Ansprechpartner:
Susanne Göllner

Kontaktdaten
Telefon:
0800 10590 - 22143
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