Mit Energie sparen: Energieeffizienz
Durch Energiemanagement zur Energieeffizienz
Energiemanagement umfasst all jene Maßnahmen, mit denen Unternehmen die Verringerung des Energieverbrauchs und damit der Energiekosten systematisch und langfristig angehen – angefangen bei organisatorischen und technische Abläufen bis hin zu konkretem Verhalten, um den betrieblichen Gesamtenergieverbrauch zu senken und die Energieeffizienz im Unternehmen kontinuierlich zu verbessern.
Wie betriebliches Energiemanagement aussehen und schrittweise implementiert werden kann, beschreibt der vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gemeinsam entwickelte Leitfaden "Energiemanagementsysteme in der Praxis": www.uba.de/uba-info-medien/3959.html. Die Broschüre orientiert sich an der 2009 in Kraft getretenen Norm EN 16001, mit der EU-weit einheitliche Kriterien für ein Energiemanagement aufgestellt wurden.
Ein Kreislauf der besonderen Art
Das betriebliche Energiemanagement der DIN EN 16001 folgt dem PDCA (Plan, Do, Check, Act)-Kreislauf anderer bekannter Managementsysteme. Der PDCA-Kreislauf bietet den Rahmen für kontinuierliche Verbesserungen von Prozessen oder Systemen, ist also als dynamisches Modell zu verstehen. Die Ergebnisse eines Durchlaufs sind immer zugleich die Ausgangsbasis für den nächsten Durchlauf – somit wird der aktuelle Energieverbrauch immer wieder neu bewertet und optimiert und werden die Kosten schrittweise gesenkt.
Der PDCA-Kreislaufs im Energiemanagement
1. Planen (Plan)
Energiesparziele aufstellen, Strategie festlegen, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten festlegen, erforderliche Mittel bereitstellen, Aktionsplan aufstellen.
2. Umsetzen (Do)
Managementstrukturen zur Unterhaltung eines kontinuierlichen Prozesses einführen, Verbesserungsmaßnahmen durchführen (zum Beispiel effiziente Technologien/Verfahren).
3. Kontrollieren (Check)
Überprüfung des Zielerreichungsgrades und der Effektivität des Energiemanagementsystems, Sammlung neuer Ideen via Energieaudit, ggf. Einbeziehung eines externen Experten.
4. Handeln (Act)
Strategische Optimierung durch Zusammenfassung der aktuellen Energiedaten, der Auditergebnisse und neuer Erkenntnisse, Bewertung des Fortschritts anhand aktueller Energiemarktdaten, Ableitung neuer Ziele.
Redaktionsschluss: 01.03.2013
Broschüren
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