AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Arbeitsplatz im Handwerk

© KatarzynaBialasiewicz / Thinkstock
Handwerker am Arbeitsplatz

Das Handwerk ist nach wie vor eine wichtige Säule der Wirtschaft in Deutschland. In fast 1 Mio. Betrieben arbeiten etwa fünf Millionen Handwerker, hinzu kommen zirka 500.000 Auszubildende. Das sind insgesamt 13 Prozent aller Erwerbstätigen und rund 30 Prozent aller Auszubildenden. Handwerksunternehmen sind überwiegend Kleinbetriebe mit breitem Profil – vom Industriezulieferer bis zum Dienstleister mit starker regionaler Anbindung.

Das Handwerk definiert sich über die Handwerksordnung; es hat eine sehr lange Tradition und ist stark organisiert. Jeder Betrieb ist Pflichtmitglied der Handwerkskammer, die Innungsmitgliedschaft ist freiwillig.
Der entscheidende Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks ist die hohe fachliche Qualifikation der Beschäftigten. Der Facharbeiteranteil beträgt etwa 40 Prozent, rund 20 Prozent der Beschäftigten sind ungelernt und weniger als 20 Prozent machen die Angestellten aus. Ein Drittel aller Beschäftigten sind Frauen.

Besonderheiten im Handwerksbetrieb sind die persönliche Nähe und die enge Zusammenarbeit der Beschäftigten mit dem Meister. Gerade deshalb ist das Arbeitsumfeld sehr wichtig, auf das der Meister einen großen Einfluss hat: Motivation, Wohlbefinden am Arbeitsplatz und ein gutes Betriebsklima in einem gesunden Unternehmen sind die Erfolgsfaktoren.
Nur so können Fehlzeiten vermieden werden, die sich im Handwerksbetrieb unmittelbar negativ auswirken. Ein nicht zeitgerecht erfüllter Auftrag schadet dem Ansehen und gefährdet das weitere Auftragsvolumen.

Für Arbeitsplätze im Handwerk, auch dort im Büro, gelten die gleichen Grundregeln für einen gesundheitsgerechten Arbeitsplatz wie etwa in der Industrie oder dem Dienstleistungssektor: Ergonomie, geringe Lärmbelastung, richtige Beleuchtung und gutes Raumklima. Auch das gesundheitsgerechte Verhalten der Beschäftigten trägt wesentlich zum Erfolg des Handwerksbetriebes bei.

Durch den Zusammenschluss einzelner Betriebe der gleichen Gewerke ist im Handwerk eine besonders effiziente Betriebliche Gesundheitsförderung möglich. In Zusammenarbeit mit der Krankenkasse können gemeinsam Maßnahmen auf regionaler Ebene durchgeführt werden. So erhalten die einzelnen Betriebe die Ergebnisse einer Analyse für ihr eigenes Unternehmen und darüber hinaus die weiterführenden Ergebnisse aller Betriebe der regionalen Branche. Zentrale Maßnahmen sind auf diese Weise gut gemeinsam zu planen und durchzuführen. Das hat sich bewährt: Positive Erfahrungen zeigen, dass die Zusammenarbeit mit anderen Handwerksbetrieben und das gegenseitige Unterstützen und voneinander Lernen bereits gute Ergebnisse zu noch größerem Erfolg für den einzelnen Handwerksbetrieb werden lässt.

Empfehlungen, Maßnahmen und Lösungen

  • Positionspapier zu BGF in Kleinbetrieben:
    klein – gesund – wettbewerbsfähig: Betriebliche Gesundheitsförderung in Kleinbetrieben stärken vom Forum KMU (kleinere und mittlere Unternehmen) des Deutschen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)

AOK-Service Gesunde Unternehmen

Ob als einzelner Handwerksbetrieb oder im Verbund mit der Innung, ob passgenaue Angebote und Dienstleistungen für das Handwerk – unsere Experten für einen gesunden Handwerksbetrieb stehen Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Marginalinhalt

Service für Neueinstellungen
Mitglied werden!

BGM mit der AOK Bayern