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Büroarbeitsplatz

© Todd Warnock / Thinkstock
Büroarbeitsplatz: Frau am Schreibtisch

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland arbeitet im Büro. Das lange Sitzen, die hohe Anforderung an Konzentration und Sehleistung und die fehlende Bewegung gefährden die Gesundheit erheblich: Langes Sitzen belastet den Rücken, Computerarbeit vor allem auch den Schulter- und Nackenbereich. Krankheitsbedingte Fehlzeiten durch Muskel- und Skeletterkrankungen belasten nicht nur Mitarbeiter, sondern verringern auch den Unternehmenserfolg. Daher profitieren Unternehmen und Beschäftigte davon, dass Büroarbeitsplätze ergonomisch gestaltet sind und die Arbeit durch Erholungs- und Bewegungspausen regelmäßig unterbrochen wird.

Büroarbeitsplätze sind heute fast immer Bildschirmarbeitsplätze. Bildschirmarbeit erfordert viel Konzentration bei der Informationsverarbeitung. Das bedeutet für die Augen eine starke Beanspruchung. Bildschirmarbeit ist häufig mit langem Sitzen ohne Bewegung verbunden. Aus diesen Gründen enthält die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) Regelungen für die Gestaltung optimaler Sehbedingungen sowie zur Vermeidung von Zwangshaltungen und erhöhtem Stress. Ziel ist eine ergonomische Gestaltung von Büroarbeitsplätzen und von Software.

Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

Zu einem gesundheitsgerechten Bildschirmarbeitsplatz gehören – neben der ergonomischen Gestaltung des PC-Arbeitsplatzes, des Schreibtischs und des Bürostuhls – auch eine ausreichende Beleuchtung ohne Reflexion, das richtige Raumklima, ein möglichst geringes Maß an Lärm sowie eine gute Führung bei der Arbeitsorganisation. Die Praxishilfe Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz und der Flyer Computerarbeitsplatz helfen Ihnen dabei.

Zudem hat der Arbeitgeber die Tätigkeit so zu organisieren, dass die tägliche Arbeit an Bildschirmgeräten regelmäßig durch andere Tätigkeiten, möglichst aber durch Pausen, unterbrochen wird. Dies zielt darauf ab, die gesundheitsschädlichen Belastungen durch Bildschirmarbeit zu verringern.

Die Bildschirmpause sollte nach längeren Arbeitsphasen am Computer gemacht werden. Etwa fünf bis zehn Minuten Pause pro Stunde Bildschirmarbeit sind ideal. Häufigkeit und Dauer der Pausen orientieren sich am Schwierigkeitsgrad der Arbeit. Für Jobs mit starker Bindung an den Bildschirm, wie beispielsweise im Call-center oder bei der Dateneingabe, werden sogar bis zu 15 Minuten pro Stunde empfohlen. Wer selbstbestimmt arbeitet, sollte auf Pausen achten und sich dabei durch Apps oder einen Wecker erinnern lassen.

Generell haben mehrere kurze Pausen einen größeren Erholungswert als eine lange und sollten in geeigneten Pausenräumen oder – wenn möglich – an der frischen Luft verbracht werden. Die Kurzpausen zum Surfen im Internet oder am Handy zu nutzen, ist zur Erholung wenig geeignet. Wichtig ist eine Entlastung der Augen, des Rückens und eine Erholungspause zur Verbesserung der Konzentration. Ausgleichsübungen für den Rücken, Entspannungsübungen für die Augen (zum Beispiel mit dem Augenschoner für zwischendurch) oder ein nettes Gespräch mit Kollegen fördern die Erholung des Geistes, eine Entspannung des Körpers und helfen Stress abzubauen.

Empfehlungen, Maßnahmen und Lösungen

Die wichtigsten Grundlagen haben wir Ihnen mit den Links zu „Empfehlungen, Maßnahmen und Lösungen“ zusammengestellt. Das gesamte Thema ist sehr komplex und erfordert zum Teil professionelle Überlegungen bei der Umsetzung.

AOK-Service Gesunde Unternehmen

Ein gesundheitsgerechter Büroarbeitsplatz ist für Unternehmen Herausforderung wie Verpflichtung. Optimale Lösungen bietet Ihnen unser Expertenteam. Auch bei bereits bestehenden Büroarbeitsplätzen können Sie sich auf unsere große Erfahrung verlassen. Fordern Sie uns und nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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