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Gesunde Pausen

© Wavebreak Ltd / Thinkstock
Kollegen am Tisch mit Salattellern

Regelmäßige Pausen im Arbeitsalltag dienen der Erholung und sollen die Leistungsfähigkeit wiederherstellen. Dazu gehört auch gesunde Ernährung oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause. Dass dies häufig nicht klappt, zeigen aktuelle Studien.

Wenn es mittags auf Bürofluren und in Fabrikhallen in Deutsch­land „Mahlzeit“ heißt, dann packen die meisten Erwerbstätigen die Brotbox aus. Das ist ein Ergebnis des Ernährungsreport 2017 des Bundes­ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die klare Mehrheit der Erwerbstätigen bringt sich täglich bzw. sehr häufig lieber Essen von zu Hause mit (57 Prozent) als in die Kantine (21 Prozent) oder in ein Restaurant (fünf Prozent) zu gehen. 18 Prozent der Studienteilnehmer gaben zudem an, die Mittagspause ausfallen zu lassen, bzw. sie nicht für eine Mahlzeit zu nutzen.

Ein Trend, den auch der iga.Report 34 „Regeneration, Erholung, Pausengestaltung – alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?“ bestätigt. Hier gaben knapp ein Viertel der Befragten an, häufig oder immer die Pause ausfallen zu lassen. Diesem Trend sollten Arbeitgeber aktiv entgegenwirken. Eine ausreichende Erholung während des Arbeitstages ist notwendig, um langfristig sicher und gesund arbeiten zu können. Aus diesem Grund sind organisatorische Maßnahmen wichtig, wie zum Beispiel selbstbestimmte Pausen, damit begonnene Arbeitsvorgänge zu Ende gebracht werden können. Solche Maßnahmen sollen sicherstellen, dass alle Beschäftigten regelmäßig Pausen in ihrem Arbeitsalltag machen können. Bei der Pausengestaltung sollte vor allem dafür sensibilisiert werden, mit welchen Aktivitäten man sich in Pausenzeiten am besten erholen kann. Das empfehlen die iga-Experten, denn knapp die Hälfte der Studienteilnehmer gab an, sich nie, selten oder nur manchmal nach der Pause erholt zu fühlen. Der Erholung am besten dienen würden Aktivitäten wie Spazierengehen oder Ausgleichsübungen, die aber nur selten tatsächlich gemacht werden.

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© iga.Report 34 „Regeneration, Erholung, Pausengestaltung – Alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?“
Die Mittagspause dient zur Erholung und Verpflegung. Gesunde Mahlzeiten wie ein vitaminreicher Salat sind hierzu bestens geeignet.

Pause optimal nutzen

Um sich in der Pause wirklich erholen zu können, ist es vor allem wichtig, sich mental von der Arbeitsaufgabe zu distanzieren und etwas ganz anderes zu tun, an etwas anderes als die Aufgabe zu denken. Die Pausenaktivitäten sollen also im Gegensatz zur Arbeitstätigkeit stehen, auch in Bezug auf die körperlichen Anforderungen. Aktive, bewegte Pausen sind bei eher sitzenden, mono­tonen Tätigkeiten, passive, ruhige Pausen eher bei hoher körper­licher Belastung zu em­pfehlen. Dadurch wird für Abwechslung im Kopf und im Körper gesorgt. Bei Bildschirm­arbeitsplätzen sind Kurzpausen von Bedeutung, in der die Augen durch eine andere Sehaufgabe und Seh­distanz entlastet werden (z. B. in die Ferne schauen). Kurze Lockerungs­übungen für z. B. die Schultern, die Lenden­wirbels­äule oder Waden sollten immer mal wieder eingebaut werden und können Muskel­verspannungen entgegen­wirken und Anspannungen abbauen.

Die richtige Ernährung

Pausen dienen der geistigen und körperlichen Erholung. Vor allem die Mittagspause soll auch zur Verpflegung genutzt werden. Für gesunde Essensangebote in der betriebseigenen Kantine oder gemütliche Aufenthalts­räume für die gemeinschaftl­iche Pause kann in Unternehmen gesorgt werden. Ernährungs- und Kantinen­beratung kann unterstützen, dass gesunde Verpflegung am Arbeits­platz von den Mitarbeitern angenommen wird. Wenn man häufig dienstlich unterwegs ist, stellt eine gesunde Lunchbox mit Gemüse und Obst eine gute Alternative zur außer­häuslichen Verpflegung an Kiosk oder beim Bäcker dar. Eine Notreserve, auf die man bei langen Arbeits­zeiten oder unterwegs zurück­greifen kann, hilft vor Heißhunger­attacken und hoch­kalorischen Snacks. Je nach persön­licher Vorliebe kann hier auf Obst, Gemüse­snacks, Studentenfutter oder Getreideriegel als gesunde Alternative zum Schokoriegel zurückgegriffen werden.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung am Arbeits­platz wird vor dem Hinter­grund eines weiteren Ergebnisses des aktuellen Ernährungs­reports noch wichtiger. Demnach nehmen sich die Deutschen für die Zubereitung von Mahlzeiten immer weniger Zeit. Für 55 Prozent der Befragten muss Essen vor allem schnell und einfach zubereitet werden können. Das geht häufig mit dem Griff nach Fertig­gerichten einher. Ein ungesunder Trend, da Fertiggerichte häufig zu salzig sind oder problematische Zusatzs­toffe wie Geschmack­verstärker beinhalten.

So unterstützt die AOK

Die AOK bietet Anregungen für eine gesundheitsförderliche Gestaltung und Organisation von Arbeitsplätzen und -abläufen. Dazu gehören auch die Gestaltung von Pausen, Pausenräumen und die gesunde Verpflegung am Arbeitsplatz. Sprechen Sie hierzu Ihren BGF-Ansprechpartner an.

Sieben weitere Tipps zur gesunden Mittagspause für Ihre Mitarbeiter können Sie hier kostenfrei als PDF downloaden.

Den Ernährungsreport 2017 finden Sie hier und den iga.Report 34 hier.

Stand: 2/2017

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