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Gesunder Rücken

Die sitzende Gesellschaft

Einseitige Belastungen, Fehlhaltungen und vor allem mangelnde Bewegung sind entscheidende Ursachen und Auslöser für schmerzhafte Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden. Denn der Mensch ist eigentlich ein Bewegungstier – sein Körper will laufen, gehen, stehen. Er ist allerdings auch ein Gewohnheitstier: Spätestens seitdem der PC für viele zum wichtigsten Arbeitsinstrument geworden ist, gehört stundenlanges Sitzen zu den eher schlechten und ungesunden Angewohnheiten des Menschen.

Im Grunde ist Sitzen kein wirkliches Problem: Man nimmt Platz, um nach einiger Zeit wieder aufzustehen. Allerdings haben sowohl die Häufigkeit als auch die Dauer des Sitzens, also die Zeitspanne zwischen dem Hinsetzen und dem Aufstehen, in der modernen Gesellschaft enorm zugenommen. Das genau macht Sitzen zum Problem.

Denn mehrstündiges Dauersitzen, wie es viele Menschen am Arbeitsplatz praktizieren, hat häufig Folgen für die Gesundheit. Dazu kommt, dass viele Menschen auch einen Großteil ihrer Freizeit im Sitzen verbringen – zum Beispiel beim Surfen vor dem PC oder beim Fernsehen. Nach den neuesten Zahlen der von ARD und ZDF durchgeführten „Langzeitstudie Massenkommunikation (PDF-Datei, 167 KB)“ verbringen die Bundesbürger (ab 14 Jahren) in ihrer Freizeit inzwischen durchschnittlich mehr als fünf Stunden mit der Nutzung von Medienangeboten. Allein vier dieser fünf Stunden verbringen sie – überwiegend im Sitzen – vor dem Fernseher oder online am PC. Damit nicht genug: Auch die Wege von und zur Arbeit werden weitestgehend bewegungslos im Sitzen zurückgelegt – sei es im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Längst sind sich die Wissenschaftler und Arbeitsmediziner einig, dass Sitzen eine der schlechtesten Haltungen für den menschlichen Körper ist:

  • Bei falscher Sitzhaltung erschlafft die Bauchmuskulatur und verformt den Rücken zum Rundrücken.
  • Bei anhaltender Rundrückenbildung kommt es zu einer ungleichmäßigen Belastung der Bandscheiben, die nun schlecht mit Nährstoffen versorgt werden.
  • Infolge mangelnder Durchblutung stellen sich Muskelverhärtungen und Muskelverspannungen ein.
  • Ein Defizit an Bewegung führt nach und nach zum Verkümmern der Muskeln.
  • Die inneren Organe werden eingeklemmt, vor allem die Atmungs- und Verdauungsorgane.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird nicht ausreichend trainiert.

Ohne Bewegung leidet also nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch der Stütz- und Bewegungsapparat. Schon länger stehen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems daher an der Spitze der Arbeitsunfähigkeitsstatistik – nach einem „Fehlzeitenreport“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) mit einem Anteil von 23 % an allen krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeitstagen.

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