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Mehr Bewegung – weniger Rückenbeschwerden

Langes Sitzen und folglich Bewegungsmangel, einseitige Belastungen und eine ungünstige Körperhaltung können Rückenschmerzen zur Folge haben. Doch Gegensteuern ist einfach.

Schlecht für den Rücken: Stundenlanges Sitzen

Wer wird nicht hin und wieder von Rückenschmerzen geplagt? Studien zufolge ist dieses Beschwerdebild in Deutschland stärker verbreitet als in vielen anderen Ländern. Nach Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts ist davon auszugehen, dass nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger noch niemals im Leben Rückenschmerzen hatten. In den weitaus meisten Fällen sind die Beschwerden unspezifischer Natur – lassen sich also weder auf eine konkrete Erkrankung, einen orthopädischen Schaden oder eine andere anatomische Ursache zurückführen. Dann sind in der Regel einseitige Belastungen, Fehlhaltungen und vor allem mangelnde Bewegung Auslöser der schmerzhaften Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden. Denn spätestens seitdem der PC für viele zum wichtigsten Arbeitsinstrument geworden ist, sind wir zu einer „sitzenden Gesellschaft“ geworden und gehört stundenlanges Sitzen zu den eher schlechten, weil ungesunden Angewohnheiten des Menschen.

Die sitzende Gesellschaft
Mehrstündiges monotones Sitzen, wie es viele Menschen am Arbeitsplatz praktizieren (müssen), hat häufig nachteilige Folgen für die Gesundheit. Doch damit nicht genug: Mehr denn je haben wir das Sitzen auch in unserer Freizeit zur Standardhaltung gemacht – etwa beim Fernsehen oder beim Surfen im Internet. Nach den neusten Zahlen der von ARD und ZDF durchgeführten „Langzeitstudie Massenkommunikation“ verbringen die Bundesbürger (ab 14 Jahren) in ihrer Freizeit inzwischen durchschnittlich mehr als fünf Stunden mit der Nutzung von Medienangeboten. Allein vier dieser fünf Stunden verbringen sie – in der Regel sicherlich im Sitzen – vor dem Fernseher oder online am PC.

Gift für die Rückengesundheit
Längst sind sich Wissenschaftler und Arbeitsmediziner jedoch darin einig: Sitzen als Dauerzustand ist eine der schlechtesten Haltungen für den menschlichen Körper.

  • Bei falscher Sitzhaltung erschlafft die Bauchmuskulatur. Dadurch wiederum kann sich der Rücken zum Rundrücken verformen.
  • Bei anhaltender Rundrückenbildung kommt es zu einer ungleichmäßigen Belastung der Bandscheiben, die nun schlecht mit Nährstoffen versorgt werden.
  • Infolge mangelnder Durchblutung stellen sich Muskelverhärtungen und Muskelverspannungen ein.
  • Ein Defizit an Bewegung führt nach und nach zum Verkümmern der Muskeln.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird nicht ausreichend trainiert

Rückenbeschwerden oft Grund für Fehlzeiten
Infolge langen Sitzens und mangelnder Bewegung leidet und degeneriert letztlich also vor allem der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat. Schon länger stehen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems daher an der Spitze der Arbeitsunfähigkeits-Statistik – nach dem „Fehlzeitenreport 2012“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) mit einem Anteil von rund 23 Prozent an allen krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeitstagen. Und fast 10 Prozent aller Fehltage sind allein auf die drei Einzeldiagnosen „Rückenschmerzen“, „sonstige Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ sowie „sonstige Bandscheibenschäden“ zurückzuführen. (WidO - Pressemitteilung: Fehlzeiten-Report 2012)

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