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Mentale Fitness

Mentale Fitness – Älteres Paar beim Joggen auf einem Waldweg

Hirngerechte Bewegung

Bewegung und Sport fördern die Gesundheit. Bei der geistigen Fitness geht es vor allem um Aktivitäten, die das Gehirn ankurbeln, und das schon mit vergleichsweise geringem Aufwand. Es kommt also nicht auf körperliche Höchstleistungen an.

Im Hinblick auf geistige Fitness sind vor allem zwei Bewegungsarten zu unterscheiden:

  • Bewegung während der geistigen Tätigkeit
  • Ausdauerbewegung unabhängig davon, ob man gerade mental aktiv ist oder nicht

Bewegung während geistiger Tätigkeiten

In Bewegung läuft das Denken schneller und komplexer ab, als im Zustand der körperlichen Bewegungslosigkeit. Es scheint von untergeordneter Bedeutung zu sein, ob die Bewegung langsam oder schnell ist, mit schwacher oder starker körperlicher Belastung einhergeht oder mit dem ganzen Körper oder nur einem Körperteil erfolgt.

In Situationen der weitgehenden physischen Inaktivität wie beim sitzenden Zuhören bzw. Zuschauen, zum Beispiel bei Briefings oder Vorträgen, kann die Informationsverarbeitung und ‑speicherung deshalb durch Mitschreiben, Zeichnen u. Ä. um wenigstens 20 Prozent gesteigert werden.

Bei Prüfungen oder wichtigen Besprechungen, in denen die Teilnehmer ohnehin schon unruhig und angespannt sind, können zusätzliche Bewegungen die mentale Leistungsfähigkeit hingegen herabsetzen, weil die Teilnehmer überreizt und überaktiviert werden. Hier können einfache Entspannungsübungen wie Atemübungen etc. helfen.

Ausdauerbewegung

Zur längerfristigen Unterstützung der mentalen Fitness eignen sich v. a. Ausdauersportarten wie Laufen/​Walken, Schwimmen oder Radfahren. Diese stärken die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Jede geistige Aktivität, zum Beispiel Rechnen, Kommunizieren oder Planen fordert unser Herz-Kreislauf-System ununterbrochen. Insbesondere steigen Blutdruck, Puls und Atemfrequenz, um den Blutfluss im Gehirn zu erhöhen und es mit dem Mehrbedarf an Sauerstoff und Glukose zu versorgen. Im Großen und Ganzen gilt: Je besser die körperliche Ausdauerleistung ist, desto besser sind beispielsweise das Sprachvermögen, das logische Verständnis sowie das rechnerische, bildliche und räumliche Denken.

Körperliche Ausdauerleistungen können auch in Alltagssituationen trainiert werden, in denen der Kopf wenig arbeitet wie zum Beispiel durch:

  • zügiges Gehen zum Dienstgebäude oder zur Werkhalle
  • Treppensteigen
  • mit dem Rad zur Arbeit zu fahren
  • Besorgungen (Bäcker, Post o. Ä.) zu Fuß zu erledigen

Übungen zur mentalen Fitness

Übungen zur mentalen Fitness

Für Ihr persönliches Trainingsprogramm haben wir Ihnen ein paar Übungen (PDF) zusammengestellt – einfach ausdrucken oder direkt am Bildschirm bearbeiten.

Es lohnt sich, in die geistige Fitness Ihrer Mitarbeiter zu investieren. Wenden Sie sich einfach an Ihre BGF-Ansprechpartner der AOK. Diese beraten Sie gerne zu allen Belangen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

AOK-Tipp

Das 2013 vom Bundesgesundheitsministerium und der AOK mit dem Leonardo-Preis ausgezeichnete Online-Programm „NeuroNation“ bietet ein kostenloses, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Trainingsprogramm zur mentalen Fitness. Nach erstmaliger Anmeldung erhalten Sie täglich neue Übungen aus den Bereichen Rechnen, Sprache, Logik, Gedächtnis und Sensorik. Weitere Informationen finden Sie auf www.neuronation.com.

Stand: 12/2015

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