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Burnout

Der englische Begriff „Burnout“ bedeutet „ausbrennen“ und bezeichnet einen chronischen Erschöpfungszustand. Betroffene fühlen sich krank und regelrecht „ausgebrannt“.
Gefährdet sind alle, die unter Dauerstress stehen und keine Gelegenheit haben, ihren „Akku“ wieder aufzuladen. Nicht der Stress selbst ist das Problem, sondern der Verlust der Erholungsfähigkeit. Das Burnout-Syndrom ist nur die letzte Phase einer Entwicklung, die sich über Monate oder sogar Jahre hinziehen kann. Der Weg dazu kann unterschiedlich verlaufen. Fast immer wirken jedoch sowohl arbeitsplatzbezogene Faktoren wie Arbeitsüberlastung, mangelnde Wertschätzung oder fehlende Abgrenzung zum Privatleben als auch individuelle Faktoren wie Perfektionismus, Selbstüberschätzung oder reduzierte Stresstoleranz ursächlich für einen Erschöpfungszustand.

Es gibt aber auch Schutzfaktoren, die dem einzelnen dabei helfen können mit Belastungen besser umzugehen. Diese können mit einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement entwickelt und gefördert werden. Hier eignen sich im Besonderen achtsamkeitsbasierte Stress­manage­ment­­pro­gramme. Außerdem sollten Gestresste trotz knapper Zeit zum Beispiel genügend schlafen und sich ausgewogen ernähren – nur so bleiben sie den vielfältigen Anforderungen langfristig gewachsen.

Aber auch ein Blick auf die Arbeits­organisation und Arbeitsplatz­gestaltung kann hilfreich sein. Hier eignet sich insbesondere die psychische Gefährdungsbeurteilung zur Einschätzung potentiell gesundheits­­abträglicher Arbeits­bedingungen. So kann das Problem von beiden Seiten – des Unternehmen aber auch des einzelnen Mitarbeiters – angegangen werden.

Damit es gar nicht erst zum Gefühl des Ausgebranntseins kommt, kann jeder gezielt vorbeugen. Entspannungstechniken wie autogenes Training und progressive Muskelentspannung helfen, abzuschalten und neue Kraft zu tanken. Zum Stressabbau besonders gut geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren.

Wer in einer Burnout-Phase steckt, braucht Hilfe. Ein erster Schritt ist es, über die eigenen Sorgen offen mit Angehörigen, Freunden oder auch dem Vorgesetzten zu reden. Wenn das Burnout-Syndrom noch nicht weit fortgeschritten ist, kann schon ein klärendes Gespräch helfen, aber manchmal ist auch eine ärztliche Behandlung erforderlich. Die Grafik beschreibt deutlich die Unterscheidung zwischen (vorübergehender) Arbeitsüberlastung, dem Burnout-Risikozustand sowie eventuell daraus folgender psychischer und körperlicher Erkrankungen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
Burnout

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