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Chronisch erschöpft: Wenn Körper und Geist stets müde sind

Hier hören Sie den Radiobeitrag

Text zum Radiobeitrag

Moderator: Bei dem chronischen Erschöpfungssyndrom sind die Betroffenen ständig von lähmender Müdigkeit und Erschöpfung geplagt. Diese Erschöpfung hält über viele Monate an. Auch Ruhe hilft nicht. Wie es zur chronischen Erschöpfung kommt, lässt sich nur schwer feststellen. Eine ausführliche Schilderung der Krankheitsgeschichte ist daher wichtig, um der Krankheit auf die Schliche zu kommen. Neben der Müdigkeit gibt es noch andere Anzeichen für eine chronische Erschöpfung, so Dr. Astrid Maroß, Ärztin im AOK-Bundesverband:

Dr. Astrid Maroß: Zusätzlich werden auch noch Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenkschmerzen beschrieben oder Lymphknotenschwellungen und ein Teil der Symptome überlappt auch mit denen der Depressionen. Und da es noch keinen spezifischen Test gibt auf die Erkrankung, kann man das manchmal schwer auseinander halten.

Moderator: Was die Erkrankung auslösen kann, ist ebenfalls noch unklar. Bekannt ist, dass insgesamt mehr Frauen als Männer betroffen sind – und, dass die chronische Erschöpfung eine Folge von besonderer Stressbelastung sein kann. Dr. Astrid Maroß:

Dr. Astrid Maroß: Bei der chronischen Erschöpfung ist es ja so, dass es dann zu einem Einbruch der Leistungsfähigkeit kommt und dass auch Alltagsfunktionen deutlich eingeschränkt sind. Manchmal entwickeln sich im Verlauf auch depressive Symptome und es entsteht manchmal auch ein Teufelskreis, wo Schonung dazu führt, das Leute noch weniger aktiv sind, dann schon kleinere Anstrengungen als Belastung empfunden werden und sie in der Folge noch mehr Aktivitäten vermeiden und dadurch eine Chronifizierung eintritt.

Moderator: Um das zu verhindern, sollten Arzt und Patient gemeinsam nach Wegen suchen, wie man den Umgang mit der Erkrankung verbessern kann. Noch einmal Dr. Maroß:

Dr. Astrid Maroß: Das kann man durch verhaltenstherapeutische Vermittlung von Bewältigungsstrategien zum Beispiel tun, durch ein gestuftes Training der Aktivierung und dadurch einer weiteren Chronifizierung auch vorbeugen. Aber je nach individueller Konstellation wird der Arzt mit dem Patienten einen entsprechenden Therapieversuch besprechen.

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