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Phänomen Stress: Auf Dauer eine Belastung

Hier hören Sie den Radiobeitrag

Text zum Radiobeitrag

Moderator: Stress ist nicht immer negativ, sondern kann durchaus positiv wirken. Mit ihm lassen sich auch schwierige Arbeiten meistern und am Ende steht das Erfolgserlebnis. Wenn der Stress allerdings dauerhaft wird, wird er zu einer Belastung, die krank machen kann. Ab wann Stress zum Problem wird, erklärt Renate Klein, Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung im AOK-Bundesverband.

Renate Klein: Eine negative Stresswirkung entsteht immer dann, wenn eine belastende Situation dauerhaft besteht, sie häufig vorkommt oder vom Einzelnen als besonders belastend erlebt wird. Dann befindet sich der Körper im Dauerstress, er kann sich nicht erholen. Wir fühlen uns dann überfordert und erschöpft. Als Folge können die körperlichen beziehungsweise psychosomatischen Krankheiten auftreten und das führt im Betrieb zu Fehlzeiten. Studien sprechen von jedem vierten Mitarbeiter, der unter Stress am Arbeitsplatz leidet.

Moderator: Aber Betroffene können etwas dagegen tun. Methoden, die helfen können, sind zum Beispiel Atementspannung, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.

Renate Klein: Allerdings ist regelmäßiges Training für die Wirkung erforderlich. Denn nur wer die Entspannungstechniken sozusagen „im Schlaf“ beherrscht, kann sie in akuten Stress-Situationen auch einsetzen. Auch positive Gedanken in dem Sinne: „Locker bleiben, ich habe schon viele schwierige Situationen gemeistert“, sind hilfreich. Zur langfristigen Stressbewältigung im Beruf bedarf es aber auch Veränderungen in der Arbeitswelt und hier ist es empfehlenswert, dass sich Betroffene zum Beispiel an ihre Betriebs- oder Personalräte wenden.

Moderator: Dazu bietet die AOK qualitätsgesicherte Angebote zur individuellen Stressbewältigung und Entspannung. Außerdem unterstützt sie Betriebe dabei, Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren. Wie – das erläutert Renate Klein.

Renate Klein: Sie hilft Unternehmen, Risiken zu erkennen und zum Beispiel in Gesundheitszirkeln Hilfen zur erarbeiten, diese Probleme zu lösen und davon profitieren Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen.

Moderator: Weitere Infos dazu gibt es im Internet unter:
www.aok-bv.de/hintergrund/dossier/praevention.

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