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Psychische Belastungen im Beruf können krank machen

Hier hören Sie den Radiobeitrag

Text zum Radiobeitrag

Renate Klein: Psychische Erkrankungen haben in den letzten Jahren sowohl in Deutschland als auch in Europa zugenommen. So werden die Kosten in der europäischen Union mit schätzungsweise 20 Milliarden Euro angegeben. Die 9,8 Millionen AOK versicherten Arbeitnehmer waren beispielsweise im Jahr 2007 durchschnittlich 16,4 Kalendertage wegen psychischer Erkrankung krank geschrieben. Die Ausfallzeiten dauern mit 22,5 Tagen pro Fall nahezu doppelt so lang, wie der Durchschnitt bei anderen Erkrankungen.

Moderator: Das sagt Renate Klein, Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung im AOK-Bundesverband. Dabei bezieht sie sich auf Zahlen, die das Wissenschaftliche Institut der AOK – kurz WIdO – ausgewertet hat. Die Ursachen für psychische Erkrankungen sind vielfältig:

Renate Klein: Eine mögliche Belastungsquelle ist die Arbeitswelt. Die Verdichtung der Arbeitsabläufe, das schnellere Arbeitstempo, die zunehmende Konkurrenz und die damit verbundene Sorge um den Erhalt des Arbeitsplatzes sind für viele Menschen sehr belastend. Aber auch unklare Aufgabenteilung, geringer Handlungsspielraum, Über- und Unterforderung, mangelnde Anerkennung und Konflikte mit Vorgesetzten oder Kollegen bilden häufige psychische Belastungen.

Moderator: Wenn beide, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die Zeichen erkennen, ist der Trend aufzuhalten. Dazu gilt es, den psychischen Belastungen im Beruf frühzeitig entgegenzuwirken – zum Beispiel durch Betriebliche Gesundheitsförderung. Noch einmal Renate Klein:

Renate Klein: Die AOK unterstützt Betriebe bei diesem Ziel mit Angeboten, die sich sowohl an den einzelnen Arbeitnehmer als auch an den Betrieb wenden. Verhaltenstherapeutisch orientierte Kurse zur Stressbewältigung und Entspannung, AOK-Schulung für einen gesundheitsgerechten Führungsstil oder auch der Einsatz von Analyseinstrumenten, wie zum Beispiel Mitarbeiterbefragungen, helfen, Problempunkte im Betrieb zu erkennen und betriebsspezifische Lösungen zu finden, zum Beispiel Änderungen in der Arbeitsorganisation.

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