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BGM im Dialog

Praxisbezogenes Vorgehen bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist ein schwieriger Prozess. Antworten auf die Frage, wie dieser Prozess gelingen kann, erhielten rund 60 Firmenvertreter am 18. November 2015 beim Expertengespräch der AOK Bayern. Zum Thema „Praxisbezogenes Vorgehen bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen “ hat die bayerische Gesundheitskasse in die Räumlichkeiten der DATEV eG, Nürnberg geladen.

In den letzten Jahren ist ein Anstieg psychischer Störungen hinsichtlich Fehltage und Frühberentung zu verzeichnen. Untersuchungen der AOK Bayern zeigen, dass mehr als 10% der Erkrankungstage der Beschäftigten allein auf diese Diagnosegruppe entfallen. Es lohnt sich daher, Arbeit so zu gestalten, dass psychische Belastungen gut bewältigt werden können. Der Impulsvortrag der AOK-Beraterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement Carina Grünewald stimmte auf das Thema ein.

Im Hauptreferat ging die Gewerbeärztin Frau Dr. Charlotte Suchta auf die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen aus Sicht der bayerischen Gewerbeaufsicht ein. Die Beurteilung psychischer Belastungen wurde 2013 präzisiert und ist Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung gemäß Arbeitsschutzgesetz. Sie gehört zu den Pflichten jedes Arbeitgebers. Während Lärm oder mechanische Gefährdung gut messbar sind, erweist sich die Bewertung psychischer Belastungen als komplexes Thema. Hierbei betonte die Referentin besonders, dass „das Ziel einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen nicht die Beurteilung der psychischen Verfassung von Beschäftigten ist, sondern die Gestaltung psychisch relevanter Tätigkeitsmerkmale“.  Die Teilnehmer erhielten umfassende Informationen zu den Anforderungen an die psychische Gefährdungsbeurteilung und praxisnahe Empfehlungen für mögliche Vorgehensweisen. Bewährt hat sich ein gestuftes Vorgehen. Zunächst gilt es, die vorhandenen betrieblichen Daten zum Thema zu prüfen. Aufbauend auf den Ergebnissen gilt es dann ein unternehmensspezifisches Konzept aufzubauen. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Ursachenanalysen und die Beteiligung der Beschäftigten.  Eine Zusammenstellung der Erfolgsfaktoren für eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung sowie weiterführende Tipps und Unterstützungsmöglichkeiten rundeten den Vortrag ab.

Kompetente und umfassende Unterstützung bietet die AOK Bayern den Unternehmen in Sachen psychischer Gefährdungsbeurteilung an. Von der Beratung beim Aufbau von geeigneten Arbeitsstrukturen und der Steuerung des Prozesses der psychischen GBU, über die Analyse der Arbeitssituation bis hin zur Durchführung von Maßnahmen stehen die Experten der AOK Bayern Unternehmen jeder Betriebsgröße mit Rat und Tat zur Seite. Dennoch gilt, darauf legte der AOK-BGM-Spezialist Karlheinz Bayer großen Wert: „Die Verantwortung für die Durchführung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung liegt bei der Unternehmensleitung.“

Zahlreiche Fragen der Teilnehmer an die Referenten machten den hohen Gesprächsbedarf zum Thema deutlich. Die Bedeutung des Themas zeigte sich auch beim anschließenden Networking im Rahmen eines gemeinsamen Imbiss. Referenten und Teilnehmer tauschten auch hier lebhaft Erfahrungen zu Stolpersteinen und Erfolgen bei der psychischen Gefährdungsanalyse aus.

Eine Übersicht zum Unterstützungsangebot der AOK Bayern bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Angebot der AOK  erhalten Sie von Ihrem BGF-Ansprechpartner oder Ihrem Firmenkundenberater.

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