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2017: Mit Herz, Hand und Verstand Gesundheit fördern

© fotolia/ fotomek
2017: Mit Herz, Hand und Verstand Gesundheit fördern

Bei der AOK-Fachtagung „Mit Herz, Hand und Verstand Gesundheit fördern“ in München ging es um die Entstehung von Motivation und Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten.

Eine wichtige Erkenntnis aus der Hirnforschung ist, dass Menschen nur dann ihre Poten­ziale entfalten, wenn sie sich für etwas begeistern. Übertragen auf die Arbeitswelt stellt sich die Frage, wie bei Beschäftigten der „Antrieb von innen heraus“ geweckt werden kann. Wie kann Freude und Begeisterung am Tun gefördert werden? Und welche Rolle spielt dabei die Führung und die kollegiale Zusammen­arbeit? Mit diesen Fragen hat sich die Tagung „Betriebliches Gesundheits­management (BGM) für Unternehmen und ihre Menschen – Mit Herz, Hand und Verstand Gesund­heit fördern“ am 15. März 2017 in München beschäftigt.

Hubertus Räde machte in seinen einleitenden Worten einige Trends unserer „Arbeits­gesellschaft“ deutlich – etwa die Tatsache der immer bunteren und heterogenen Belegschaften mit all ihren individuellen Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Lebens­situationen, Erfahrungen, Werten und Zielen. Die Vielfalt der Beschäftigten gilt es zu nutzen, um die betriebsspezifischen Konzepte im Rahmen des Betrieblichen Gesundheits­manage­ments an die Unter­nehmen anzupassen. Die AOK Bayern ist mit jährlich über 3.200 betreuten Betrieben Marktführer in der GKV.

Professor Dr. Joachim Bauer vom Universitäts­klinikum Freiburg wusste von seiner langjährigen Forschungstätigkeit als Neuro­biologe interessante Aspekte zu berichten, z.B. wie das Gehirn reagiert, wenn ein Mensch eine stress­belastete Situation bewältigen muss, welcher Hormon-Cocktail ausgeschüttet wird, wenn das Motivations­zentrum im Gehirn aktiviert ist und welche Faktoren dabei eine Rolle in der Arbeits­welt spielen. Er zeigte auf, dass die wichtigsten Voraus­setzungen für die Aktivierung der Motivations­systeme des menschlichen Gehirns Wert­schätzung in ange­messener Form, Aner­kennung für die geleistete Arbeit sowie eine gute und kollegiale Zusammen­arbeit sind. „Eine Rückkehr der Menschlichkeit in die Arbeit“, so Bauer, ist unumgänglich, um leistungsfähige, motivierte und zufriedene Mit­arbeiter im Unter­nehmen zu fördern.

In fünf verschiedenen Foren konnten sich die 180 Tagungsteil­nehmerinnen und Teil­nehmer mit den Themen Flexibilität und Erreichbarkeit am Arbeits­platz, Erhalt von Arbeitsfähigkeit bei leistung­seinge­schränkten Beschäftigten, psychische Gefährdungs­analyse, kreative Kommunikation im BGM und der BGM-Zertifizierung der AOK-Bayern intensiv auseinander setzen und austauschen. Der Kreativtrainer Samir Tanjo rundete den Tag auf inspirierende und bewegende Art ab: Mit anspruchsvollen Übungen wurden die Tagungs­teilnehmer auf humorvolle Art an ihre koordinativen Grenzen gebracht.

Fazit der Tagung:
Die Gesundheit von Mitarbeitern zu fördern ist angesichts der individuellen Lebens- und Arbeitsformen, sowie der heterogenen Wünsche von Belegschaften für jedes Unternehmen eine große Herausforderung. Es braucht viel Herz, Hand und Verstand, um passgenaue Strategien und Konzepte zu entwickeln, die Mitarbeiter und Unternehmen annehmen können, resümierte Moderatorin Sandra Böhm die Tagung.

Die AOK Bayern hat die Vorträge im PDF-Format zusammengetragen:

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