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Gemeinsamer Weg zur AOK Nordost

AOK Berlin-Brandenburg und AOK Mecklenburg-Vorpommern schließen sich zur AOK Nordost zusammen.

Frank Michalak
Frank Michalak, der Vorstandsvorsitzende
der AOK Berlin-Brandenburg, ist auch
designierter Vorstandsvorsitzender der
neuen AOK Nordost.

Potsdam/Schwerin. Die Verwaltungsräte der AOK Berlin-Brandenburg und der AOK Mecklenburg-Vorpommern haben am Mittwoch, 25. August 2010, grünes Licht für die Fusion zur neuen AOK Nordost – Die Gesundheitskasse gegeben. Die beiden Marktführer in den Gesundheitsregionen Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wollen ihre Kräfte zum 1. Januar 2011 bündeln. Mit rund 1,8 Millionen Versicherten entsteht damit zum Jahreswechsel im Nordosten Deutschlands die bundesweit neuntgrößte Krankenkasse. Die zuständigen Aufsichtsbehörden in den Ländern müssen dem Zusammenschluss noch zustimmen.

Der Sitz der neuen Krankenkasse wird in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam sein, während Berlin Sitz der AOK-Pflegekasse ist. Das wohnortnahe Servicestellennetz mit insgesamt 112 Standorten bleibt für die Versicherten in den drei Bundesländern vollständig erhalten. "Die regionale Verankerung und die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung der einzelnen Bundesländer spielen für uns auch weiterhin eine zentrale Rolle. Durch Synergien im eigenen Haus, eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Vertragspartnern und weiteren Mitgliederzuwachs stärken wir unsere Ausgangsposition, auch 2011 keinen Zusatzbeitrag zu erheben", erläutert Frank Michalak, derzeit Vorstandsvorsitzender der AOK Berlin-Brandenburg und designierter Vorstandsvorsitzender der neuen AOK Nordost den Fusionsbeschluss. Voraussetzung sei allerdings, dass in der anstehenden Gesundheitsreform die nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung in einer alternden Gesellschaft nicht allein von Beitragzahlern und Krankenkassen, sondern auch von allen Leistungsanbietern getragen wird.

"Wir stellen uns den sich verschärfenden wettbewerblichen Anforderungen. Eine stärkere Marktposition garantiert unseren Versicherten in der Region auch zukünftig einen qualitativ hochwertigen Krankenversicherungsschutz und besten Gesundheitsservice", sagt Friedrich Wilhelm Bluschke, derzeit Vorstandsvorsitzender der AOK Mecklenburg-Vorpommern. "Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dies deutliche Zukunftssignale: Mit der Fusion wird es eine Beschäftigungssicherung bei der neuen AOK Nordost geben", so Bluschke weiter.

Der Vorstand der künftigen AOK Nordost besteht aus drei Mitgliedern: Vorstandsvorsitzender Frank Michalak, stellvertretende Vorstandsvorsitzende Gerlinde König (bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin-Brandenburg) und dem Mitglied des Vorstandes, Friedrich Wilhelm Bluschke (bisheriger Vorstandsvorsitzender der AOK Mecklenburg-Vorpommern).

Die AOK Berlin-Brandenburg betreut als größte Krankenversicherung in der Region Berlin und Brandenburg mehr als 1,3 Millionen Versicherte. Seit Jahresbeginn hat sie bereits 40.000 neue Mitglieder gewonnen. In der AOK Mecklenburg-Vorpommern sind rund 475.000 Menschen versichert. Seit Anfang 2010 sind auch hier 17.000 Mitglieder dazu gekommen.


 

Geschäftsbericht 2009

Der Bericht zeigt Ihnen unsere positive Ausgangssituation - die Bilanzen der AOKs Berlin und Brandenburg.

Geschäftsbericht 2009 (PDF-Datei, 5,1 MB)


 

AOK Berlin-Brandenburg 2010 ohne Zusatzbeitrag

Kein Zusatzbeitrag in 2010!

16.08.2010

Die AOK Berlin-Brandenburg bekräftigt ihre Zusage: Die Gesundheitskasse garantiert ihren Mitgliedern, im Jahr 2010 definitiv keinen Zusatzbeitrag zu erheben. Unter anderem wegen des stabilen Beitrags hat die AOK Berlin-Brandenburg seit Anfang des Jahres bereits rund 40.000 neue Mitglieder gewonnen.

"Als größte Versorgerkasse in der Region befinden wir uns weiter auf Wachstumskurs", sagt Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der Anfang 2010 zur AOK Berlin-Brandenburg vereinigten Gesundheitskasse. "Wir haben solide gewirtschaftet und stehen auf einem gesunden Fundament."

Nicht zuletzt durch die Vereinigung der beiden früheren AOKs Berlin und Brandenburg ist die Gesundheitskasse heute gut aufgestellt. Durch hohe Beratungskompetenz und Servicequalität will die AOK noch mehr Kunden von ihrer Leistungsstärke überzeugen. Schon heute zählt die Gesundheitskasse mit ihren mehr als 1,3 Millionen Versicherten zu den "TOP 15" der rund 170 Krankenkassen in Deutschland.

Jetzt zur AOK Berlin-Brandenburg wechseln. Kostenfreier Wechselservice: 0800 2655555 oder hier gleich Online ausfüllen.


 

Interview mit Frank Michalak, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Berlin-Brandenburg – Die Gesundheitskasse

16.08.2010

Foto Frank Michalak
Frank Michalak

AOK-Vorstandsvorsitzender garantiert: "2010 kein Zusatzbeitrag für unsere Mitglieder"

Immer mehr Krankenkassen müssen von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge erheben. Nach der DAK hatten zuletzt die KKH-Allianz und die City BKK diesen Schritt angekündigt. Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Berlin-Brandenburg, erläutert, warum sich die AOK-Versicherten in der Region Berlin-Brandenburg auf einen stabilen Beitrag verlassen können.

Herr Michalak, immer mehr gesetzlich Krankenversicherte müssen Zusatzbeiträge zahlen. Auch bei der AOK Berlin-Brandenburg?

Frank Michalak: Nein, wir haben schon seit dem vergangenen Jahr klipp und klar gesagt: Die AOK Berlin-Brandenburg wird 2010 definitiv keinen Zusatzbeitrag erheben. Ein Wechsel zur größten Krankenkasse in Berlin und Brandenburg zahlt sich also aus.

Warum ist die AOK Berlin-Brandenburg nicht auf Zusatzbeiträge angewiesen?

Michalak: Wir haben – auch noch getrennt als AOK Berlin und AOK Brandenburg – frühzeitig damit begonnen, uns eine wirtschaftlich solide Basis zu schaffen. Heute stehen wir auf einem stabilen finanziellen Fundament. Entscheidend dazu beigetragen hat auch der Zusammenschluss der märkischen und der Berliner AOK Anfang des Jahres.

Verbraucherschützer warnen vor einem übereilten Krankenkassen-Wechsel und sagen, dass künftig alle Krankenversicherungen einen Zusatzbeitrag erheben müssen.

Michalak: Unsere Zusage steht! Natürlich ist es richtig, sich den Wechsel gut zu überlegen. Als AOK Berlin-Brandenburg können wir aber nicht nur mit der Garantie, keinen Zusatzbeitrag zu erheben, sondern auch durch hohe Beratungskompetenz und Servicequalität punkten.


 

Erster länderübergreifender Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg 2009

Der erste gemeinsame Gesundheitsbericht 2009 für Berlin und Brandenburg liegt vor. Die AOK Berlin-Brandenburg und die Barmer Ersatzkasse, zwischenzeitlich mit der Gmünder Ersatzkasse fusioniert, haben ihn in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetzwerk HealthCapital erstellt. Das praktische Ausgestalten und erfolgreiche Umsetzen des Masterplans Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg, den die beiden Länder erstellt haben, wurde Health Capital übertragen. Ihm gehören wichtige Akteure aus sämtlichen Gesundheitsbereichen an. Die Daten des Berichts beziehen sich auf das Jahr 2008 und belegen eine Zunahme des Krankenstandes seit 2006. Der Trend für 2009 geht in dieselbe Richtung.

Der neue länderübergreifende Gesundheitsbericht gibt einen repräsentativen Überblick über krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit in der Wirtschaft der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg. Mit der Zusammenführung von Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung über Kassen- und über Ländergrenzen hinweg eröffnet das Gesundheitsnetzwerk HealthCapital neue Sichtweisen auf die gesundheitliche Situation der Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg. Neben der branchenspezifischen Analyse und der Betrachtung einzelner Krankheitsbilder können nun auch regionale Fragestellungen auf einer repräsentativen Datenbasis der BARMER und der AOK Berlin-Brandenburg beantwortet werden.

Die Auswertung umfasst rund 620.000 Arbeitnehmer. Der länder- und kassenübergreifende Gesundheitsbericht zeigt, dass die sichtbaren Unterschiede zwischen den einzelnen Berliner Bezirken, den vier kreisfreien Städten und den fünf Regionen in Brandenburg in erster Linie mit der Branchenzugehörigkeit und innerhalb der Branchen auch mit soziodemografischen Merkmalen wie Jüngere und Ältere, Ärmere und Wohlhabenderen in Verbindung stehen.

Der Krankenstand steigt in Berlin und Brandenburg seit 2006 kontinuierlich an, liegt 2008 bei 4,7 % und damit auch auf einem sichtbar höheren Niveau als im Bundesdurchschnitt (3,4 %). Die Krankschreibungsdauer von 13,3 Tagen in der Region Berlin-Brandenburg hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die regionalen Unterschiede der Krankenstände zwischen Berlin, den kreisfreien Städten und den Landkreisen Brandenburgs sind nur schwach ausgeprägt.

Der vorliegende länderübergreifende Gesundheitsbericht bietet viele Hinweise auf Ansatzpunkte für eine gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Wenn der Bericht dazu beiträgt, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten in der Region Berlin-Brandenburg zu erhalten und zu fördern, hat er sein Ziel erreicht.

Der Gesundheitsbericht 2009 steht Ihnen als Download zur Verfügung. Für weitere Informationen zum Bericht und zu den Möglichkeiten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements steht Ihnen Herr Werner Mall – Leiter des Bereiches Prävention gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an: werner.mall@bb.aok.de