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Expertentipp

Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen. Foto: Shironosov / Thinkstock
Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen.

Ent­­­­gelt­­ersatz­leist­ungs­ver­fahren: Ent­­gelt­­be­­schei­­ni­­gung­­en und Anfragen zu Vor­­er­­krank­ung­en

Entgeltbescheinigungen

Das sogenannte Entgeltersatzleistungsverfahren beinhaltet die Erstattung der Mitteilungen im Rahmen des Datenaustausches Entgeltersatzleistungen, zum Beispiel zwischen Arbeitgeber und Krankenkasse bei der Zahlung von Krankengeld.

Ab 2018 wird dieses Verfahren weiter optimiert: Wenn der Sozialversicherungsträger das Ende der Entgeltersatzleistung wegen Ablauf der Leistungsdauer (Aussteuerung) abschließend ermittelt hat, erhält der Arbeitgeber diese Information ohne vorherige Anforderung automatisch per Datenübertragung. Der Arbeitgeber hat aber auch die Möglichkeit, Informationen zum  Ende der Leistung von sich aus abzufragen.

Tipp: 
Vermeiden Sie die Überzahlung eines eventuellen Zuschusses zum Krankengeld und erstellen Sie die korrekten  Meldungen zur Sozialversicherung, indem Sie elektronisch über Ihr Entgeltabrechnungsprogramm oder über sv.net das Ende der Entgeltersatzleistung erfragen. Das Enddatum zum Leistungsbezug kann nur übermittelt werden, wenn es bereits feststeht. Denn es könnte der Fall eintreten, dass der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Krankengeld zahlt, die Zahlung des Krankengelds aber endet (Erreichen der Höchstdauer von 78 Wochen) und der Arbeitgeber den Mitarbeiter abmelden muss, wenn er die Arbeit nicht wieder aufnimmt. 

Übrigens: Stellt die AOK fest, dass für eine Arbeitnehmerin eine verlängerte Schutzfrist nach der Geburt des Kindes gilt und damit anstelle von regulär acht Wochen dann Mutterschaftsgeld für zwölf Wochen gezahlt wird, erhält der Arbeitgeber automatisch eine elektronische Mitteilung. So zahlen Sie den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in der richtigen Höhe aus. Die Schutzfrist nach der Entbindung kann auf zwölf Wochen verlängert werden, wenn bei dem Kind eine Behinderung ärztlich festgestellt oder erwartet wird.

Die Mutter muss die Verlängerung beim Arbeitgeber beantragen. Hierfür genügt ein fristgerecht ausgestelltes ärztliches Attest. Behinderungen, die erst nach Ablauf von acht Wochen nach der Entbindung festgestellt werden, können nicht nachträglich eine verlängerte Schutzfrist auslösen.

Anfragen zu Vorerkrankungen

Auch die elektronischen Mitteilungen zu Vorerkrankungen bei Entgeltersatzleistungen werden angepasst. Es gibt künftig getrennte Kennzeichen für die Vorlage des Nachweises der Arbeitsunfähigkeit bei der Krankenkasse und für die Anrechenbarkeit. Diese Kennzeichen sind in der Datenlieferung der AOK an den Arbeitgeber enthalten und werden durch das Entgeltabrechnungsprogramm oder sv.net in Klartext übersetzt. Daran erkennt der Arbeitgeber, ob der Krankenkasse eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegt und ob Vorerkrankungen angerechnet werden müssen.

Bei sich ändernden Sachverhalten kann Ihnen die AOK automatisch die aktualisierten Daten zusenden.

Tipp:
Stellen Sie die Vorerkrankungs-Anfrage künftig elektronisch über Ihr Entgeltabrechnungsprogramm oder über sv.net. In vielen Fällen erhalten Sie bereits am nächsten Arbeitstag die elektronische Antwort.


Stand: 07.11.2017

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