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Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen. Foto: Shironosov / Thinkstock
Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen.

Kinderkrankengeld – Wichtiges für Arbeitgeber

Arbeitgeber müssen einen Mitarbeiter von der Arbeit freistellen, wenn dieser sein erkranktes Kind beaufsichtigen, betreuen oder pflegen muss. Der Anspruch des Arbeit­nehmers auf unbezahlte Freistellung kann nicht vertraglich ausgeschlos­sen oder beschränkt werden. Er ist aber nicht verpflichtet, seinem Arbeit­nehmer in dieser Zeit das Entgelt fortzuzahlen. Um dies zu vermeiden, muss der Arbeitgeber die Entgelt­fortzahlung im Arbeits­vertrag, Tarifvertrag oder in der Betriebs­vereinbarung ausschließen.
 
In derartigen Fällen zahlt die Krankenkasse dem Arbeitnehmer das sogenannte Kinder­krankengeld, sofern weitere Voraus­setzungen erfüllt sind.

Tipp:
Arbeitgeber sollten die entsprechende Fehlzeit des Arbeitnehmers aufgrund der Erkrankung des Kindes im Entgelt­abrechnungs­programm erfassen. Denn die Zeiten des Bezugs von Kinder­krankengeld zählen nicht als sozial­versicherungs­pflichtige Bemes­sungszeiten. Die monatliche Beitrags­bemessungs­grenze wird deshalb gekürzt. So können Arbeitgeber sicher sein, dass die Sozial­versicherungs­beiträge richtig berechnet werden.

Damit die Krankenkassen das Kinderkrankengeld schnell berechnen und auszahlen können, empfehlen sie Arbeitgebern, die Entgelt­bescheinigung über den Daten­austausch Entgelt­ersatz­leistungen zu übermitteln und dafür das systemgeprüfte Entgelt­abrechnungs­programm (DTA EEL) oder sv.net zu nutzen.

Übrigens:
Die Regelung gilt nicht nur für leibliche Eltern, sondern auch für Stief-, Pflege-, Adoptiv- und Großeltern, wenn diese für den (überwiegenden) Unterhalt des Kindes sorgen und das Kind bei ihnen lebt.


Stand: 7.9.2017

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