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Beschäftigung und Sozialversicherung

Schüler/Schulentlassene

Schüler allgemeinbildender Schulen (z. B. Hauptschule, Realschule oder Gymnasium) sind in einer neben ihrem Schulbesuch ausgeübten Beschäftigung arbeitslosen­versicherungs­frei. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Schulbesuch der Fort­bildung außerhalb der üblichen Arbeitszeit dient (z. B. Besuch eines Abend­gymnasiums).

Schulentlassene (die Schülereigenschaft endet mit dem Bestehen der Abschluss­prüfung des Ausbildungs­abschnitts oder mit der tatsächlichen planmäßigen Beendigung des Ausbildungs­abschnitts), die bis zum Beginn des Ausbildungs­verhältnisses oder des Studiums eine Beschäftigung ausüben, sind versicherungsfrei, wenn es sich um eine geringfügig entlohnte Beschäftigung handelt (in der Renten­versicherung auf Antrag). Liegen die Voraus­setzungen hierfür nicht vor, so ist die Beschäftigung versicherungsfrei, wenn sie auf höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet ist. Trotz Befristung liegt Versicherungs­freiheit aber nicht vor, wenn die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird.

Berufsmäßigkeit ist anzunehmen, wenn der Schul­entlassene eine Beschäftigung zur Ausbildung oder als Arbeitnehmer anstrebt. Dies gilt auch bei einer Beschäftigung vor Ableistung des freiwilligen Wehrdienstes oder des Bundes­freiwilligen­dienstes.

Wenn die Beschäftigung in der Zeit zwischen Schulent­lassung und Beginn des Studiums ausgeübt wird, liegt allerdings keine Berufs­mäßigkeit vor.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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