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Entgeltfortzahlung und Ausgleichsverfahren

Anspruch auf Entgeltfortzahlung

Wird ein Mitarbeiter aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig, ohne dass ihn ein Verschulden trifft, erhält er in der Regel bis zu sechs Wochen lang sein Gehalt unverändert weiter. Dieser Anspruch ist im Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) festgelegt.

Das EFZG gilt für alle Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einem Arbeitsverhältnis oder in einem betrieblichen Ausbildungsverhältnis stehen.

Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung ist nicht vom Umfang des Ar­beits­ver­hält­nis­ses abhängig. Anspruchsberechtigt sind daher auch Arbeitnehmer, die eine geringfügig entlohnte oder kurzfristige Beschäftigung ausüben.

Heimarbeiter, Hausgewerbetreibende und ihnen gleichgestellte Personen haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Ent­geltfort­zahlung.

Von dem gesetzlichen Recht der Entgeltfortzahlung darf nicht zum Nachteil der Arbeitnehmer abgewichen werden.

Sollte der Arbeitgeber seiner Verpflichtung zur Entgelt­fort­zahlung nicht nachkommen, erhält der Versicherte zunächst Krankengeld. Der strittige Anspruch des Arbeit­nehmers gegen seinen Arbeitgeber geht bis zur Höhe des gezahlten Krankengelds auf die Krankenkasse über. Sie nimmt dann hinsichtlich dieses Teilbetrags die weitere Klärung mit dem Arbeitgeber vor.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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