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Erfolgreich ausbilden

Ausbildung nach dem BBiG

Die Grundsätze der Berufsausbildung regelt das Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Unternehmen, die selbst ausbilden, haben dadurch die Chance, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Das minimiert später die Kosten der Personalsuche.

  • Jeder Betrieb muss vor Beginn prüfen, ob die im BBiG genannten Mindestanforderungen an die Ausbildungsstätte und die Ausbilder erfüllt sind. Die zuständige Kammer berät und prüft, ob die Vorgaben erfüllt sind.
  • Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden. Der Betrieb muss nach der dazu erlassenen Ausbildungsordnung ausbilden.
  • Das „Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe“ vermittelt einen Überblick. Dieses wird jährlich vom Bundesinstitut für Berufsbildung veröffentlicht.
  • Die Ausbildungsordnung legt die bundeseinheitlichen Standards für die betriebliche Ausbildung in der dualen Berufsausbildung fest. Bestandteil ist der Ausbildungsrahmenplan, nach dem der Betrieb einen Ausbildungsplan erstellt. Dieser enthält z. B. Angaben zu Lernplätzen und Ausbildungsinhalten.
  • Es gelten besondere Jugendschutzbestimmungen.

Auszubildende einstellen

Der Arbeitgeber muss mit dem Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag abschließen. Dieser beginnt mit einer Probezeit von mindestens einem Monat und höchstens vier Monaten.

Eine Checkliste zur „Eignung für Ausbildung“ und weitere Informationen gibt es auf der Onlineseite des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH: www.ausbildernetz.de

Ausbildung durchführen

Der Betrieb muss dafür sorgen, dass sein Azubi das vorgesehene Ausbildungsziel erreichen kann. Die Ausbildungszeit dauert in den anerkannten Ausbildungsberufen zwei bis dreieinhalb Jahre. Sie wird in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt.

Ausbildung abschließen

Das Ausbildungsverhältnis endet grundsätzlich mit Ablauf der Ausbildungszeit.

Was ist bei der Abschlussprüfung zu beachten?

  • In anerkannten Ausbildungsberufen dürfen Abschlussprüfungen bei Nichtbestehen höchstens zweimal wiederholt werden.
  • Die Abschlussprüfung ist für den Azubi gebührenfrei.
  • Der Ausbildende muss den Azubi für die Prüfung freistellen und ihn mit seiner Zustimmung rechtzeitig anmelden.
  • Geprüft wird, ob der Auszubildende die erforderlichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen praktischen und theoretischen Kenntnisse besitzt und ob er mit dem in der Berufsschule vermittelten Lehrstoff vertraut ist.
  • Die Prüfungsanforderungen der Ausbildungsordnung werden in der Abschlussprüfung zugrunde gelegt.

 

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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