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Erfolgreich ausbilden

Ausbildungsbeauftragte und betriebliche Strukturen

Ein Ausbildungsbetrieb muss bestimmte Kriterien erfüllen. Die zuständigen Stellen (Kammern) überwachen anhand dessen die Eignung von Unternehmen zur Berufsausbildung.

Wer ausbilden darf:

  • Azubis darf nur einstellen, wer persönlich geeignet ist. Das ist nicht der Fall, wenn Beschäftigungsverbot gegenüber Kindern und Jugendlichen besteht oder wiederholt oder schwer gegen das BBiG oder die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoßen worden ist.
  • Azubis ausbilden darf nur, wer fachlich und persönlich geeignet ist. Der Ausbilder muss berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse sowie berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten besitzen.

Ausbildungsbeauftragter und Ausbilder

Eine erfolgreiche Ausbildung ist immer auch von der Qualität der Ausbildung in den einzelnen Abteilungen abhängig. Deshalb braucht es weitere engagierte Mitarbeiter, die den Nachwuchs auf die berufliche Zukunft vorbereiten. Sie werden „Ausbildungsbeauftragte“ genannt. Die Bezeichnung ist rechtlich nicht gesichert.

Der Ausbilder ist zuständig für die Planung, Durchführung und für die Ausbildungserfolgskontrollen. Er kann Teilaufgaben definieren und an den Ausbildungsbeauftragten delegieren. Er ist jedoch verantwortlich dafür, den Verlauf zu überwachen.

Hausregeln für Azubis

Für den Azubi ist es hilfreich, wenn er von Beginn an weiß, was im Betrieb erwünscht ist und was erwartet wird. Auch die Vorstellungen des Auszubildenden sollten im Gespräch erkundet werden.

Überreichen Sie dem Azubi beim Eintritt als Erstes eine Willkommensmappe. Diese soll eine Übersicht über die wichtigsten Eckpunkte zum Unternehmen enthalten. Und: Machen Sie ihn mit den Hausregeln Ihres Betriebs bekannt.

Organisation der Ausbildung auf einen Blick

Vor der Ausbildung

  • Informationen über die Ausbildungsordnung einholen
  • Betriebliche Eignung zur Ausbildung klären (Teilausbildung, Ausbildungsverbund, überbetriebliche Unterweisung)

 

Beginn der Ausbildung

  • Ausbildungsplan erstellen
  • Anmeldung zur Berufsschule

 

Probezeit

  • Aufnahme in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse beantragen (Bescheinigung über ärztliche Erstuntersuchung vorlegen)
  • Überprüfen der Entscheidung durch Ausbildende und Auszubildende

 

Ende 1. Ausbildungsjahr

  • Anmeldung zur Zwischenprüfung (Bescheinigung über ärztliche Nachuntersuchung)

 

Ende 2. Ausbildungsjahr

  • Ausbildungsarbeit nach der Zwischenprüfung beurteilen – bei Bedarf Änderungen vornehmen
  • Intensive Vorbereitung auf die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung

 

Ende der Ausbildung

  • Anmeldung zur Prüfung
  • Entscheidung, ob die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis erfolgt, ggf. in Absprache mit berufsbildender Schule die Nutzung von ausbildungsbegleitender Hilfe prüfen (Quelle: www.ausbildernetz.de)

 

Stand: 1.1.2018

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