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Beiträge zur Sozialversicherung

Grundlagen für die Berechnung der Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (Gesamt­sozial­versiche­rungs­beitrag) für versicherungspflichtige Arbeitnehmer sind das Arbeitsentgelt im Sinn der Sozialversicherung, der jeweilige Beitragssatz des Versicherungszweigs und die Beitragszeit. Beim Gesamtsozialversicherungsbeitrag wird der Versichertenanteil der Beiträge (Lohnabzug) grundsätzlich errechnet, indem das erzielte beitragspflichtige Arbeitsentgelt mit der Hälfte des in Betracht kommenden Beitragssatzes multipliziert wird. Der Gesamtbeitrag ergibt sich durch Verdoppelung des Versichertenanteils.

Was gehört alles zum Arbeitsentgelt?

Arbeitsentgelt sind alle Einnahmen aus einer Beschäftigung, gleichgültig, ob ein Rechtsanspruch besteht, wie sie bezeichnet oder geleistet werden (z. B. Geld- oder Sachwerte) und ob sie unmittelbar aus der Beschäftigung oder im Zusammenhang mit ihr erzielt werden.

Welcher Beitragssatz ist maßgeblich?

In der Krankenversicherung gelten der gesetzlich festgelegte allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent und der ermäßigte Beitragssatz von 14,0 Prozent. Für die Unternehmen bedeutet dies, dass beim allgemeinen Beitragssatz der Arbeitgeberanteil bei 7,3 Prozent und beim ermäßigten Beitragssatz bei 7,0 Prozent festgeschrieben ist. Damit sollen weitere Beitragssteigerungen für Arbeitgeber ausgeschlossen werden. Ein Ansteigen des Finanzierungsbedarfs in der gesetzlichen Krankenversicherung muss künftig allein von den Mitgliedern über einkommensabhängige Zusatzbeiträge getragen werden, die die Krankenkassen individuell festlegen. In der Pflegeversicherung liegt der Beitragssatz bei 2,55 Prozent bzw. 2,8 Prozent für Kinderlose. Für die allgemeine Rentenversicherung gilt ein Beitragssatz von 18,7 Prozent, in der Arbeitslosenversicherung von 3,0 Prozent.

Wann werden die Beiträge fällig?

Die Gesamtsozialversicherungsbeiträge sind spätestens am drittletzten Bankarbeitstag eines Monats fällig. Da zu diesem Zeitpunkt die Entgeltabrechnung in aller Regel noch nicht erfolgt ist, muss die Höhe der fälligen Beiträge sorgfältig geschätzt werden; Differenzbeträge werden mit der nächsten Fälligkeit ausgeglichen. Für die freiwillig versicherten Arbeitnehmer, ggf. auch für Ihre eigene freiwillige Krankenversicherung als Selbstständiger, werden die Beiträge am 15. des Folgemonats fällig. Werden diese Beiträge jedoch im sog. Firmenzahlverfahren zusammen mit den Gesamtsozialversicherungsbeiträgen im Beitragsnachweis aufgeführt, gilt auch hier der drittletzte Bankarbeitstag als Fälligkeitstag.

Wie wird gezahlt?

Sie können die Beiträge überweisen oder per Scheck zahlen. Am einfachsten entrichten Sie Ihre Beiträge, indem Sie der Krankenkasse ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen; das bedarf der Schriftform und muss persönlich unterschrieben sein. Zum Fälligkeitstag werden die Beiträge von Ihrem Konto abgebucht. Damit ist eine verspätete Zahlung ausgeschlossen und Säumniszuschläge werden vermieden.

Was ist die Entgeltfortzahlungsversicherung?

Arbeitgeber zahlen grundsätzlich ihren Arbeitnehmern im Krankheitsfall für die Dauer von maximal sechs Wochen das Arbeitsentgelt fort. Durch das Aufwendungsausgleichsgesetz wird das Risiko einer übermäßigen Belastung für Betriebe mit nicht mehr als 30 Beschäftigten durch die Entgeltfortzahlung an arbeitsunfähige Arbeitnehmer und Auszubildende gemindert. Der zu zahlende Umlagesatz ist abhängig vom gewählten Erstattungssatz. Für grundsätzlich alle Arbeitgeber werden die Aufwendungen nach dem Mutterschutzgesetz erstattet.

Stand: 1.1.2018

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