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Rentenversicherung: für Sie und Ihre Mitarbeiter

Eine wesentliche Aufgabe der Rentenversicherung ist es, die Versicherten und ihre Familien bei verminderter Erwerbsfähigkeit, Alter und Tod durch Renten abzusichern. In bestimmten Fällen zahlt die gesetzliche Rentenversicherung auch Leistungen zur Rehabilitation.

Die Zuordnung der Versicherten erfolgt nach regionalen Gesichtspunkten, lediglich besondere Berufsgruppen bleiben einem Sondersystem zugeordnet. In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es verschiedene Träger, die unter dem Namen „Deutsche Rentenversicherung“ zusammengefasst sind. Die Deutsche Rentenversicherung Bund z. B. erfüllt zentrale Aufgaben und steuert die Finanzflüsse. Außerdem fällt sie Entscheidungen in grundsätzlich Fragen der Rentenversicherung. Die regionalen Träger sind für den Service aller Versicherten und der Rentner vor Ort zuständig. Für besondere Berufsgruppen ist die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zuständig. Die Altersversorgung der Landwirte wird durch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau durchgeführt.

Finanzierung

Auch in der gesetzlichen Rentenversicherung tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge je zur Hälfte. Das sind im Jahr 2018 zusammen 18,7 Prozent des Bruttoentgelts bis zur Beitragsbemessungs­grenze von 6.500 Euro monatlich in den alten bzw. 5.800 Euro in den neuen Bundesländern. Übersteigt das Bruttoentgelt diese Grenzen, werden darüber hinaus keine Beiträge berechnet.

Rentenversicherung der Selbstständigen

Mit Ausnahme weniger pflichtversicherter Personen (z. B. eingetragene Handwerksmeister, Künstler, Lehrer, arbeitnehmerähnliche Selbstständige) sind Selbstständige für ihre Rentenabsicherung selbst verantwortlich. Nicht pflichtversicherte Selbstständige können die Versicherungs­pflicht innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme der selbst­ständigen Tätig­keit beantragen und auf diese Weise bestimmte Leistungsan­sprüche (z. B. auf Renten wegen verminderter Erwerbs­fähigkeit) erwerben. Eine besondere Regelung gilt für Handwerker. Sie sind pflichtversichert, sobald sie in die Handwerks­rolle eingetragen sind. Für Selbstständige ist auch eine freiwillige Rentenversicherung möglich. Der monatliche Beitrag kann dabei innerhalb bestimmter Grenzen selbst bestimmt werden. Wer einen Gründungs­zuschuss von der BA erhält, wird aufgrund dieser Leistung nicht renten­versicherungs­pflichtig.

Arbeitnehmerähnliche Selbstständige

Personen, die von ihrer Tätigkeit und ihren Einkom­mens­möglich­keiten einem Arbeitnehmer viel näher stehen als einem Unternehmer, werden als „arbeitnehmerähnliche Selbstständige“ in die Renten­versicherungs­pflicht einbezogen. Dies gilt auch für geringfügig tätige Selbstständige. Arbeitnehmerähnliche Selbstständige sind Personen, die

  • im Rahmen ihrer selbstständigen Tätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen und
  • auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind; bei Gesellschaftern gelten als Auftraggeber die Auftraggeber der Gesellschaft.

 

Diese arbeitnehmerähnlichen Selbstständigen haben die Rentenversicherungs­beiträge selbst zu zahlen. Der Auftraggeber ist nicht beteiligt.

Stand: 1.1.2018

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