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Existenzgründer

Erforderliche Schritte bei der Existenzgründung

Steht das Konzept, sind zahlreiche Arbeiten für die Anmeldeprozedur des Unternehmens erforderlich:

  • Ausstellung eines Gewerbescheins
  • Vergabe einer Betriebsnummer
  • Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft (BG)
  • Anmeldung (der Arbeitnehmer) bei der Krankenkasse
  • Eintragung ins Handelsregister
  • Auswahl eines Steuerberaters und
  • Suche nach Fördermöglichkeiten.

 

Rechtsform des Unternehmens

Die Wahl der Rechtsform des neuen Unternehmens ist eine wichtige Entscheidung und sollte auf die vorhandenen Rahmenbedingungen abgestimmt sein. Einfluss hat die Rechtsform auf die steuerlichen Belastungen, auf das Haftungsrisiko bei eintretenden Verlusten, aber auch auf das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens und die Akzeptanz bei potenziellen Geldgebern.

Fördermöglichkeiten

Oftmals ist zum Zeitpunkt der Existenzgründung kein ausreichendes Eigenkapital vorhanden. Umso wichtiger ist es daher, zusätzliche Geldquellen zu erschließen, um die Gründung tragfähiger zu machen. Die gezielte Suche nach Fördermöglichkeiten ist einer der wichtigsten Schritte beim Aufbau des eigenen Unternehmens. Neben der öffentlichen Förderung kommt auch Unterstützung aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit (BA) infrage, wenn die Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus erfolgt.

Öffentliche Förderung

Bund und Länder stellen Fördermittel über eine Vielzahl von Programmen bereit. Mittel der EU ergänzen diese Programme. Die Finanzsituation junger Unternehmen können über Mikrodarlehen (Kleinkredite bis 25.000 Euro), StartGeld (Kredite für Gründer, deren Vorhaben nicht mehr als 100.000 Euro kostet) oder durch Unternehmerkredite stabilisiert werden. Informationen gibt es bei der KfW Bankengruppe, Palmengartenstraße 5 – 9, 60325 Frankfurt am Main. Das Infocenter ist unter der Telefonnummer 069 7431-0 zu erreichen.

Gründungszuschuss

Selbstständig statt arbeitslos: Wer den Schritt in die Selbstständigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus wagt, kann von der BA mit dem Gründungszuschuss gefördert werden, der insgesamt bis zu 15 Monate gezahlt werden kann.

Phase 1: Für die Dauer von sechs Monaten wird der Gründungszuschuss in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengelds gewährt, zuzüglich einer Pauschale von 300 Euro als Zuschuss für die soziale Absicherung.

Phase 2: Weist der Existenzgründer seine Geschäftstätigkeit anhand geeigneter Unterlagen nach, kann er für weitere neun Monate 300 Euro monatlich für seine soziale Absicherung erhalten.

Anträge sind vor der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit bei der für den Wohnort zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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