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Künstlersozialabgabe

Beiträge und Künstlersozialabgabe

Die Finanzierung der Künstlersozialversicherung steht auf drei Säulen. Sie setzt sich

  • zu 50 Prozent aus Versichertenbeiträgen,
  • zu 30 Prozent aus der Künstlersozialabgabe und
  • zu 20 Prozent aus einem Bundeszuschuss
     

zusammen. Darüber hinaus trägt der Bund die gesamten Verwaltungskosten der KSK.

Beiträge der Künstler und Publizisten

Selbstständige Künstler und Publizisten, die nach dem KSVG versichert sind, müssen monatlich Beitragszahlungen an die KSK leisten. Berechnungsfaktoren sind die voraussichtlichen Einkünfte aus der selbstständigen künstlerischen/publizistischen Tätigkeit und die halben Beitragssätze zu den einzelnen Versicherungszweigen. Der hälftige Krankenversicherungsbeitrag wird ggf. um einen individuellen Zusatzbeitrag ergänzt, der vom Selbstständigen allein zu tragen ist, wenn dieser von der gesetzlichen Krankenkasse des Künstlers oder Publizisten erhoben wird.

Maßgebend für die Ermittlung der Versicherungsbeiträge ist das voraussichtliche Jahresarbeitseinkommen. Ausnahmen für Berufsanfänger sind möglich.

Künstlersozialabgabe

Die Künstlersozialabgabe zahlen alle Unternehmen, die Werke und Leistungen selbstständiger Künstler und Publizisten gegen Entgelt in Anspruch nehmen (private Unternehmen und Betriebe ebenso wie öffentlich-rechtliche Körperschaften, Anstalten, eingetragene Vereine und andere Personengemeinschaften). Eine steuerrechtlich anerkannte Gemeinnützigkeit ist für die Abgabepflicht unbedeutend.

Die künstlerische/​publizistische Leistung muss mit dem Zweck des nutzenden Unternehmens zusammenhängen; mit der Nutzung müssen direkt oder indirekt Einnahmen erzielt werden. Künstlerische/​publizistische Leistungen, die nur privaten oder unternehmensinternen Zwecken dienen, fallen nicht unter die Abgabepflicht.

Die Künstlersozialabgabe ist auch für Personen zu zahlen, die selbstständig künstlerisch/​publizistisch tätig, aber nicht nach dem KSVG pflichtversichert sind oder versichert werden können.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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