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Künstlersozialabgabe

Tatbestandsmerkmal „Nicht nur gelegentlich“

Der Begriff der gelegentlichen Auftragserteilung ist durch das Gesetz zur Stabilisierung der Künstlersozialabgabe eindeutig definiert. Das Tatbestandsmerkmal der gelegentlichen Auftragserteilung ist in wirtschaftlicher und zeitlicher Hinsicht konkretisiert. Aufträge werden danach dann gelegentlich an selbstständige Künstler oder Publizisten erteilt, wenn die Summe der Entgelte aus den in einem Kalenderjahr erteilten Aufträgen 450 Euro nicht übersteigt (Bagatellgrenze). Durch die Einführung dieser Bagatellgrenze soll insbesondere kleineren Unternehmen der Umgang mit den Melde- und Zahlungspflichten nach dem KSVG erleichtert werden.

Werden im Rahmen der Generalklausel Aufträge in einem Kalenderjahr für lediglich bis zu drei Veranstaltungen durchgeführt, besteht unabhängig von der 450-Euro-Grenze keine Abgabepflicht. Werden in einem Kalenderjahr Aufträge für mehr als drei Veranstaltungen erteilt, besteht ebenfalls keine Abgabepflicht, wenn die 450-Euro-Grenze unterschritten wird.

Beispiel

Ein Steuerberater vergibt jährlich Aufträge/Honorarzahlungen im Rahmen der Eigenwerbung an selbstständige Künstler. In den Jahren 2015 bis 2018 betragen diese jeweils 420 Euro.

Für die Jahre 2015 bis 2018 besteht aufgrund der Bagatellgrenze keine Abgabepflicht.

Weitere Informationen zu den Themen:

finden Sie in unserer Wissensdatenbank PRO online.

 
PRO online – Die Datenbank für Personalrecht

Stand: 1.1.2018

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