AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Kurzarbeit und Schlechtwetter

Beitragszuschuss

Beitragszuschuss für freiwillig kran­ken­ver­sicherte Bezieher von Kurz­arbeiter­geld/​Sai­son-Kurz­arbeiter­geld

Ist der Arbeitnehmer freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, erhält er von seinem Arbeitgeber einen monatlichen Zuschuss in Höhe des Betrags, den der Arbeitgeber bei Krankenversicherungspflicht des Beschäftigten zu tragen hätte. 

In Bezug auf das Ist-Entgelt ist bei Anwendung des allgemeinen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung vom Arbeitgeber für Bezieher von Kurzarbeitergeld/Saison-Kurzarbeitergeld somit ein Beitragszuschuss von (14,6 Prozent : 2 =) 7,3 Prozent des Ist-Entgelts zu zahlen.

In Bezug auf das fiktive Arbeitsentgelt (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) ergibt sich bei diesen Arbeitnehmern ein Beitragszuschuss von 14,6 Prozent, da der Arbeitgeber bei Krankenversicherungspflicht des Arbeitnehmers Beiträge aus dem fiktiven Arbeitsentgelt in voller Höhe zu übernehmen hat. Hinzu kommt auch noch der ggf. auf das Fiktiventgelt entfallende kassenindividuelle Zusatzbeitrag.

Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Bezieher von Kurzarbeitergeld/Saison-Kurzarbeitergeld

Privat krankenversicherte Arbeitnehmer erhalten bei konjunktureller und saisonaler Kurzarbeit von ihrem Arbeitgeber ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen einen Beitragszuschuss für das Ist-Entgelt und ggf. auch für das Fiktiventgelt.

Der Beitragszuschuss ist vom Arbeitgeber in Höhe der Hälfte des Beitrags zu zahlen, der bei Anwendung des allgemeinen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung (14,6 Prozent : 2 = 7,3 Prozent) zu zahlen wäre. Im Ergebnis entspricht der Zuschuss für das Ist-Entgelt damit auch wieder dem Arbeitgeberanteil für einen kranken¬versicherungs-pflichtigen Arbeitnehmer. 

Aus dem fiktiven Arbeitsentgelt (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) hat der Arbeitgeber auch bei privat krankenversicherten Arbeitnehmern den vollen Beitrag (= 14,6 Prozent) als Beitragszuschuss zu zahlen. Hinzu kommt noch der auf das Fiktiventgelt entfallende durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (2018 = 1,0 Prozent). 

Der privat krankenversicherte Arbeitnehmer erhält als Beitragszuschuss jedoch höchstens den Betrag, der an das private Krankenversicherungsunternehmen zu zahlen ist.

Beitragszuschuss zur Pflegeversicherung

Die Ausführungen zur Berechnung des Beitragszuschusses für freiwillig und privat krankenversicherte Arbeitnehmer gelten für den Beitragszuschuss zur Pflegeversicherung entsprechend. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es in der Pflegeversicherung keinen kassenindividuellen bzw. durchschnittlichen Zusatz­beitragssatz gibt und der Beitragszuschlag bei Kinderlosigkeit generell nicht zuschussfähig ist.

Stand 1.1.2018

Marginalinhalt

Mitglied werden!

Welcome to AOK

Ihre AOK vor Ort

PRO online

Datenbank Pro online

Die Personalrechts-Datenbank für das Sozial-, Arbeits- und Steuerrecht.