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Meldungen

Gleitzone

Arbeitnehmer, deren monatliches Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone von 450,01 bis 850,00 Euro liegt, zahlen nur einen verminderten Arbeitnehmeranteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Diese Regelung wirkt sich auch auf das Meldeverfahren aus: Der Beginn oder das Ende der Anwendung der Gleitzonenregelung ist nicht gesondert zu melden. In allen Entgeltmeldungen ist aber anzugeben, ob es sich um einen Gleitzonenfall handelt.

Hierfür gibt es folgende Kennzeichen:

„0“ = keine Gleitzone bzw. Verzicht auf die Anwendung der Gleitzonenregelung in der gesetzlichen Rentenversicherung

„1“ = Gleitzone; tatsächliches Arbeitsentgelt in allen Entgeltabrechnungszeiträumen von 450,01 bis 850,00 Euro

„2“ = Gleitzone; Meldung umfasst sowohl Entgeltabrechnungszeiträume mit Arbeitsentgelten von 450,01 bis 850,00 Euro als auch solche mit Arbeitsentgelten unter 450,01 oder über 850,00 Euro

Als beitragspflichtiges Bruttoarbeitsentgelt ist das reduzierte beitragspflichtige Arbeitsentgelt anzugeben. Hat der Arbeitnehmer in der Rentenversicherung auf die Anwendung der Gleitzonenregelung verzichtet, ist das tatsächlich erzielte beitragspflichtige Arbeitsentgelt zu melden.

Weitere Informationen zu den Themen:

finden Sie in unserer Wissensdatenbank PRO online.

 
PRO online – Die Datenbank für Personalrecht 

Stand: 1.1.2018

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