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Schwankendes Arbeitsentgelt

Bei schwankender Höhe des Arbeitsentgelts ist der regelmäßige durchschnittliche Monatsbetrag durch eine Schätzung bzw. durch eine Durch­schnitts­berechnung zu ermitteln. Bei neu einge­stellten Arbeit­nehmern kann dabei die Vergütung eines bereits beschäftigten, vergleichbaren Arbeit­nehmers herangezogen werden. Für das Vorliegen einer geringfügig entlohnten Beschäftigung ist es unschädlich, wenn in einzelnen Monaten Arbeitsent­gelte oberhalb von 450 Euro erzielt werden, wenn die Entgelt­grenze von 5.400 Euro insgesamt nicht überschritten wird.

Die gewissenhafte Schätzung bleibt für die Vergangenheit maßgebend, selbst wenn sie wegen nicht sicher voraussehbarer Umstände mit den tatsächlichen Arbeits­entgelten aus der Beschäftigung nicht übereinstimmt.

Eine regelmäßige geringfügig entlohnte Beschäftigung ist allerdings auszuschließen, wenn deren Umfang erheblichen Schwank­ungen unterliegt. Dies ist dann der Fall, wenn eine in wenigen Monaten eines Jahres ausgeübte (Vollzeit-)­Beschäfti­gung die Grenze der Geringfügigkeit (bis 5.400 Euro im Jahr) nur dadurch einhält, indem das Arbeitsentgelt in den übrigen Monaten des Jahres stark reduziert wird.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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