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Pauschalbeiträge

Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ist kranken-, pflege- und arbeitslosen­versicherungsfrei, aber grundsätzlich renten­versicherungs­pflichtig. Der Arbeitgeber hat grundsätzlich Pauschal­beiträge zur Kranken- und Renten­versicherung zu entrichten. Diese Beiträge trägt er allein. Der Arbeitnehmer zahlt die Differenz zum Renten­versicherungs­beitrag, wenn er sich von der Renten­versicherungs­pflicht nicht befreien lässt.

In der Krankenversicherung betragen die Pauschalbeiträge zurzeit 13 Prozent, in der Renten­versicherung 15 Prozent. Für Beschäfti­gungen im Privathaushalt gelten verminderte Pauschal­beitragssätze, und zwar jeweils 5 Prozent. Diese gelten, wenn es sich um eine haushaltsnahe Tätigkeit handelt, die üblicher­weise von Familien­angehörigen durchgeführt wird. Konkret sind dies u. a. Zubereitung von Mahlzeiten im Privat­haushalt, Reinigung der Wohnung, Betreuung von Kindern, Gartenpflege etc.

Die Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung sind immer an das Bestehen einer gesetzlichen Kranken­versicherung gekoppelt. Um welche Art es sich bei der Versicherung handelt (Pflicht- oder freiwillige Versicherung, Familien­versicherung) spielt keine Rolle.

Ist ein geringfügig entlohnt Beschäftigter nicht gesetzlich krankenversichert, fallen Beiträge lediglich in der Renten­versicherung an.

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Stand: 1.1.2018

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