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Mutterschutz und Ausgleichsverfahren

© Lacheev / Thinkstock
Mutterschutz

Am 1. Januar 2018 ist das Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium (Mutterschutzgesetz) in Kraft getreten. Mit dem Reformgesetz wurde der von den mutterschutzrechtlichen Regelungen begünstigte Personenkreis ausgeweitet und das Mitspracherecht der schwangeren Frauen im Hinblick auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit gestärkt. Durch die Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung für alle Arbeitsplätze, verbunden mit entsprechenden Dokumentationsauflagen, werden Arbeitgeber stärker in die Verantwortung zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes für (werdende) Mütter genommen. 

Seit dem 1. Januar 2018 gelten die mutterschutzrechtlichen Bestimmungen nicht mehr nur für Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, sondern nunmehr auch für 

  • arbeitnehmerähnliche Selbstständige,
  • Frauen, die einen Freiwilligendienst leisten,
  • Entwicklungshelferinnen und
  • Schülerinnen und Studentinnen, soweit ihnen seitens der Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgegeben werden oder sie ein in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschriebenes Praktikum absolvieren.

Mit dem Elterngeld wird nach der Geburt eines Kindes ein guter Start in das gemeinsame Leben mit dem neuen Familienmitglied ermöglicht. Denn Mütter und Väter können mit dem Elterngeld als finanziellem Rückhalt leichter vorübergehend, ganz oder auch nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit verzichten. Sie haben so mehr Zeit für die Betreuung des Kindes.

Mit den Regelungen zum Elterngeld Plus ist die Aufnahme einer Beschäftigung bereits während des Elterngeldbezugs noch attraktiver geworden. Zudem wächst die Zahl der Arbeitgeber, die familienfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und so dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten Berufstätigkeit und Familienpflichten unter einen Hut bekommen. Es gilt der Grundsatz: Wer Mitarbeiterinnen beschäftigt, die schwanger sind oder ein Kind bekommen haben, muss sowohl die Rechte der Mütter – bzw. die Ansprüche der Eltern – als auch die Arbeitgeberpflichten kennen und berücksichtigen. Gegen finanzielle Risiken durch Entgeltfortzahlung bei Mutterschaft der Mitarbeiterinnen sind Arbeitgeber durch eine entsprechende Umlageversicherung bei der AOK optimal geschützt.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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