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Mutterschutz und Ausgleichsverfahren

Entgeltfortzahlungsversicherung

Aus der Entgeltfortzahlungsversicherung U2 erhält der Arbeitgeber alle Aufwendungen, die ihm im Rahmen der Mutterschaft seiner Arbeitnehmerinnen entstanden sind, ersetzt. Dazu gehören:

  • der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld,
  • das bei Beschäftigungsverboten gezahlte Arbeitsentgelt,
  • die ggf. pauschalierten Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung aus den Arbeitsentgelten bei Beschäftigungsverboten.

 

Anders als bei der Entgeltfortzahlungsversicherung für Krankheitsaufwendungen (U1) nehmen alle Betriebe an diesem Ausgleichsverfahren für Mutterschaftsaufwendungen teil. Die Zahl der Beschäftigten spielt dabei keine Rolle.

Um die Erstattungsleistungen finanzieren zu können, entrichten die Arbeitgeber eine separate Umlage, die Umlage 2. Die Satzung der jeweiligen Krankenkasse legt den entsprechenden Prozentsatz fest.

Umlagepflichtige Arbeitsentgelte

Die Umlage für die Entgelt­fortzahlungs­versicherung U2 wird von dem Arbeitsentgelt berechnet, nach dem auch die Beiträge zur Rentenversicherung bemessen werden. Bei renten­versicherungs­freien Arbeitnehmern wird für diesen Zweck Rentenversicherungspflicht unterstellt. Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt ist von der Erstattung ausgeschlossen, es wird somit nicht bei der Umlage­berechnung berücksichtigt. Nur das laufend gezahlte Entgelt ist Grundlage für die Berechnung der Umlage, auch die geleistete Entgeltfortzahlung gehört dazu.

Umlagekasse

Umlagekasse ist stets die Krankenkasse, bei der der Arbeitnehmer versichert ist. Es gilt also der Grundsatz „Umlage folgt Krankenversicherung“. 

Sind Arbeitnehmer privat krankenversichert, müssen die Beiträge an die Umlagekasse entrichtet werden, an die auch die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung gezahlt werden. 

Für geringfügig Beschäftigte ist immer die Minijob-Zentrale die zuständige Ausgleichskasse.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2018

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