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Pflegeversicherung

© Westend61 / Getty Images
Pflegeversicherung

In Deutschland sind derzeit mehr als 2,8 Millionen Menschen pflegebedürftig. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft bis 2030 auf 3,5 Millionen anwachsen wird.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung drei Pflegestärkungsgesetze (PSG I, II und III) auf den Weg gebracht, die seit dem 1. Januar 2015 schrittweise in Kraft getreten sind. Damit wurden u.a. Leistungen deutlich erweitert, ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt und die kommunale Verantwortung ausgebaut.

Durch das PSG I wurden zum 1. Januar 2015

  • die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar erweitert,
  • die Zahl der Betreuungskräfte in stationären Einrichtungen erhöht,
  • ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet und
  • der Beitragssatz zur Pflegeversicherung auf 2,35 Prozent erhöht.

 

Das PSG II ist mit wesentlichen Teilen am 1. Januar 2016 sowie am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Zum 1. Januar 2017 wurden

  • ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt,
  • fünf Pflegegrade statt der bisherigen Pflegestufen geschaffen und
  • der Beitragssatz auf 2,55 Prozent erhöht. 

Zum Überblick wesentlicher zum 1. Januar 2017 wirksam gewordener Änderungen.

Das PSG III ist im Wesentlichen ebenfalls am 1. Januar 2017 wirksam geworden. Das Gesetz

  • stärkt die Beratung der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen,
  • baut die Zusammenarbeit der Träger in den Kommunen aus,
  • sorgt für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte und
  • baut Kontrollmöglichkeiten aus, um den Pflegebetrug wirksam zu verhindern.

Die Pflege bedürftiger Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Neben der sozialen Pflegeversicherung leisten Kommunen und Länder einen wichtigen Beitrag zur pflegerischen Versorgung der Bevölkerung. Die Leistungen der Pflegeversicherung helfen pflegebedürftigen Menschen, ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Angehörige haben einen großen Anteil an der Versorgung der Pflegebedürftigen. Dafür sind sie sozial abgesichert und renten- und ggf. arbeitslosenversichert.

Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung sind durch Höchstbeträge begrenzt. Deswegen wird das Pflegerisiko durch die Pflegeversicherung nicht vollständig abgedeckt. Die Finanzierungslücke kann durch zusätzliche private Vorsorge geschlossen werden, die mit einer Zulage staatlich gefördert wird.

Weitere Informationen zu den Themen:

finden Sie in unserer Wissensdatenbank PRO online.

 
PRO online – Die Datenbank für Personalrecht

Stand 1.1.2018

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