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Firmenwagen: Bruttolistenpreis eines ausländischen Kraftfahrzeugs

© Anton Balazh / Thinkstock
Firmenwagen - Schnittiges Auto

Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmen­wagen auch zur privaten Nutzung, wird der monatliche geldwerte Vorteil im Regel­fall nach der 1 Prozent-Regelung ermittelt. Bruttolisten­preis in diesem Sinne ist die im Zeit­punkt der Erstzu­lassung für das Fahrzeug unver­bindliche Preis­empfehlung des Herstellers zuzüglich bereits werkseitig eingebauter Sonder­ausstattungen und Umsatz­steuer. Der Ansatz des inländischen Bruttolisten­preises im Zeitpunkt der Erstzu­lassung gilt auch für importierte und reimportierte Fahrzeuge.

Existiert für das Fahrzeug kein inländischer Brutto­listenpreis und ist das Fahr­zeug auch nicht mit einem Modell bau- oder typen­gleich, für den es einen inländischen Bruttoliste­npreis gibt, ist der Bruttolisten­preis zu schätzen. Im Rahmen einer solchen Schätzung für ein ausländisches Kfz (im Streitfall Ford Mustang Shelby GT 500 Coupé), das nach Deutschland importiert wurde, hält das Finanz­gericht Niedersachsen den Ansatz des Kaufpreises des Impor­teurs zur Anwendung der 1 Prozent­regelung für sach­gerecht. Der Kläger begehrt hin­gegen – bei entsprechender Währungs­umrechnung – den Ansatz des im Streitfall niedrigeren ausländischen Listen­preises (= Händler­empfehlung für den aus­ländischen Markt) und hat daher gegen des Urteil Revision beim Bundes­finanzhof eingelegt (Urteil des FG Niedersachsen vom 16. November 2016 - 9 K 264/15, Revision eingelegt, Aktenzeichen beim BFH: III R 20/16).

Stand: 27.11.2017

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