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100.000 Mini-Jobs für Flüchtlinge

© Jupiterimages / Thinkstock
Flüchtlinge arbeiten als Mini-Jobber in einem Warenlager

Mit 100.000 zusätzlichen Mini-Jobs sollen Asylbewerber unbürokratisch an den Arbeitsmarkt in Deutschland herangeführt werden. Davon profitieren langfristig auch deutsche Arbeitgeber.

Bisher konnten Flüchtlinge, über deren Asylantrag noch nicht entschieden war, in der Bundesrepublik keine Beschäftigung aufnehmen. Das Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ (FIM) ermöglicht ihnen jetzt, einer gemeinnützigen Tätigkeit nachzugehen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein Arbeitsverhältnis bei einem privaten Arbeitgeber, sondern um eine Beschäftigung bei staatlichen, kommunalen oder gemeinnützigen Trägern. So können die Teilnehmer zum Beispiel bei der Pflege öffentlicher Grünanlagen helfen, oder innerhalb ihrer Unterkünfte in der Reinigung, der Kleiderkammer oder bei der Essensausgabe arbeiten.

Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 80 Cent pro Stunde. Die FIM können bis zu sechs Monate dauern und bis zu 30 Stunden die Woche umfassen. Die Finanzierung übernimmt der Bund. Asylbewerber, die aus sicheren Herkunftsstaaten kommen oder wieder abgeschoben werden, dürfen nicht an dem Programm teilnehmen. Die Teilnehmer müssen zudem volljährig sein.

Die Idee der FIM ist es, Flüchtlingen bereits vor Abschluss des Asylverfahrens eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen. Gleichzeitig bekommen sie erste Einblicke in das berufliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland. Das soll zum einen den Übergang in ein späteres sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis erleichtern. Ein Vorteil gerade für die Arbeitgeber, die gern Flüchtlinge und Zuwanderer in ihrem Betrieb beschäftigen möchten und hier bisher viel Basisarbeit bei der Integration leisten mussten. Zum anderen wird so der sozialen Isolation der Asylbewerber vorgebeugt. Wer allerdings einen Mini-Job im Rahmen der FIM annimmt, ist nicht von Integrations- oder Sprachkursen befreit. Sie müssen trotzdem wahrgenommen werden.

Alle weiteren Informationen zum Arbeitsmarktprogramm „FIM“ finden Sie unter: http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/kabinett-macht-weg-frei-fuer-arbeitsgelegenheiten.html

Auch die AOK möchte Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern und ihnen unkompliziert die wichtigsten Grundlagen zum Berufsleben, zur Sozialversicherung und zum Leben in Deutschland vermitteln.
Die Seite www.healthinsurance-germany.com, die derzeit auf 19 verschiedenen Sprachen verfügbar ist, bietet hier alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

Zahlreiche nützliche Hinweise für Arbeitgeber zur grundsätzlichen Beschäftigung von Flüchtlingen hat die AOK unter www.aok-business.de/fachthemen/zuwanderung/beschaeftigung-von-fluechtlingen/ zusammengestellt. Allgemeine Informationen zur Beschäftigung von Zuwanderern finden Sie unter www.aok-business.de/zuwanderung.

 

Stand: 3.8.2016

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