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Flüchtlinge als ehrenamtliche Helfer

© Christopher Futcher / iStockphoto
Junge Menschen packen Care-Pakete

Gute Nachrichten für Flüchtlinge und Asylsuchende mit Bleibeperspektive, die sich engagieren wollen: Sie können den Bundesfreiwilligendienst absolvieren.

Die vergangenen Wochen und Monate haben es gezeigt: Viele gemeinnützige Institutionen und Organisationen sind bei der Bewältigung der Herausforderungen, die durch die aktuellen Flüchtlingszahlen entstehen, auf freiwillige und ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Eine Möglichkeit sich zu engagieren ist der Bundesfreiwilligendienst: Dort können sich  Menschen, die helfen wollen, auch in der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen einsetzen. Nach Angaben des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben stehen dafür durch eine Ergänzung des Bundesfreiwilligendienst-Gesetzes in den kommenden drei Jahren jeweils bis zu 10.000 zusätzliche Stellen in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung.

Auch Flüchtlinge und Asylsuchende, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist dürfen in anerkannten Einsatzstellen einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren. Wie alle anderen, die ihren Dienst im Sonderprogramm leisten, werden sie pädagogisch besonders begleitet. Darüber hinaus können  Flüchtlinge – sofern es notwendig ist – zusätzlich einen bis zu vierwöchigen Sprachkurs absolvieren. Wie das Bundesamt weiter mitteilt, soll der Sprachkurs zum Dienstbeginn – möglichst vor Einsatzbeginn – durchgeführt werden. Einerseits erleichtere dies die Integration und Orientierung der Flüchtlinge in Deutschland, anderseits stärke es die Kompetenzen der Teilnehmenden.

Grundsätzlich erfolgt der Einsatz der Freiwilligen in Aufgabenbereichen, die im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung stehen. Hierzu zählen beispielsweise Sportangebote in Flüchtlings­unterkünften, die Begleitung bei Behördengängen, Dolmetscherdienste, Personen­beförderungs­fahrten und vieles mehr. Auch organisatorische und koordinierende Tätigkeiten im Zusammen­hang mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen, zum Beispiel bei der Sortierung und Weitergabe von Sachspenden oder der Lebensmittelverteilung gehören dazu.

Das Sonderprogramm „BFD mit Flüchtlingsbezug“ ist durch eine Änderung des Bundes­freiwilligen­dienst­gesetzes (§ 18 BFDG) ermöglicht worden und bis zum 31. Dezember 2018 befristet. Informationen zum Bundesfreiwilligendienst oder dem Bundesamt für Familie und zivil­gesellschaft­liche Aufgaben gibt es im Internet unter www.bundesfreiwilligendienst.de und www.bafza.de.

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Stand: 7.4.2016

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