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Online-Kurs gibt Flüchtlingen Einblick in Hochschulsystem

diego_cervo / Thinkstock
Hand mit Stift

Ein neues Kursangebot hilft studieninteressierten Flüchtlingen, sich einen Überblick über Bildungs­­möglichkeiten und das Hochschulsystem in Deutschland zu verschaffen.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Leuphana Universität Lüneburg wollen mit dem Kurs „Ready for Study“, der am 7. Januar 2016 startet, Studienkompetenzen und Arbeit­smarkt­integration von Geflüchteten fördern und ihre Integration in das deutsche Hochschulsystem und den Arbeitsmarkt erleichtern. Das bundesweit angebotene Online-Format macht sie deshalb mit Bildungsangeboten und Hochschulalltag vertraut, bietet ein betreutes Sprachtraining an und ermöglicht den Erwerb praxisnaher Studienkompetenzen. Der zwölfwöchige Kurs ist inhaltlich als Vorbereitung für das Studieren an einer deutschen Hochschule angelegt und schafft damit für die Teilnehmer eine Grundlage zur Berufsbefähigung.

Das Lernziel für die Teilnehmer ist eine fundierte Selbsteinschätzung des eigenen Kompetenz­profils. So können die Voraussetzungen für eine aussichtsreiche Studienbewerbung an einer deutschen Hochschule geschaffen werden. Das Angebot ist auf große Teilnehmerzahlen ausgerichtet. Es kann ortsunabhängig und zeitlich flexibel genutzt werden. Interessierte Flüchtlinge können sich ab sofort unter www.ready4study.de anmelden. Für die Teilnahme sind Grundkenntnisse der Deutschen Sprache sowie Englischkenntnisse erforderlich. Außerdem ist eine Bestätigung des Status als anerkannter Flüchtling oder Asylbewerber erforderlich. 

Bedarf ist vorhanden: Viele aktuell in Deutschland eintreffende Geflüchtete verfügen über Bildungs­abschlüsse und Berufserfahrungen, die eine rasche Integration in Bildungssystem und Arbeitsmarkt und damit die Gesellschaft erleichtern. Es gibt unter den Zuwanderern auch viele Hochqualifizierte, die sich so schnell wie möglich einen Überblick über ihre Möglichkeiten, in Deutschland integriert zu werden, verschaffen wollen. „Hierbei ist es wichtig, die persönlichen Kompetenzen einzuschätzen, um gezielt nach Integrationsmöglichkeiten zu suchen“, teilt die BA mit. Die Schulbildung der Flüchtlinge ist nach Angaben der BA nicht sehr viel schlechter als bei anderen Migrantengruppen, nur der Anteil der Personen ohne ‎Hauptschulabschluss ist mit rund 15 Prozent etwas höher. Allerdings: 15 bis 20 Prozent der Flüchtlinge verfügen über die Hochschul­reife. Deutlich schlechter ist hingegen meist die berufliche Qualifikation.

Asylbewerber und Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsgenehmigung erhalten in Deutschland Förderleistungen nach dem SGB III. Aus dem Vermittlungsbudget können Integrations­bemühungen und Anerkennungsverfahren gefördert werden, außerdem Maßnahmen zur beruflichen Aktivierung bei einem Bildungsträger oder Arbeitgeber. Darüber hinaus können die Arbeitsagenturen zur Unterstützung der Integration in Arbeit einen Eingliederungszuschuss gewähren. Weiterbildungsmaßnahmen und Einstiegsqualifizierungen runden die Möglichkeiten ab.

Damit Zuwanderern der Einstieg in ihr neues Leben in Deutschland möglichst leicht fällt und sie sich schnell und kompetent über alle Fragen rund um Beschäftigung und Sozialversicherung informieren können, hat die AOK ein besonderes Angebot: Unter www.healthinsurance-germany.com stellt die Gesundheitskasse in acht verschiedenen Sprachen das deutsche Gesundheitssystem vor – mit Tipps und Anregungen aus der täglichen Praxis. Arbeitgeber finden hier unter www.aok-business.de/zuwanderung zudem viele Tipps zur Beschäftigung ausländischer Fachkräfte.

Stand: 1.12.2015

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