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Ausbildung

© Goodluz / Thinkstock
Auszubildende am Arbeitsplatz in einem Betrieb

Eine Berufsausbildung dürfen Asylsuchende in der Regel nach Ablauf von drei Monaten Aufenthalt in Deutschland beginnen; Geduldete bereits ab dem ersten Tag, an dem sie als Geduldete gelten.

Eine Arbeitserlaubnis muss bei der Ausländerbehörde beantragt werden. Voraussetzung ist, dass der Asylsuchende bereits eine Arbeitsstelle gefunden hat. Bei der Ausländerbehörde bekommt er ein Formular, welches vom Arbeitgeber auszufüllen ist. Darin muss der Arbeitgeber genaue Angaben zu seinem Betrieb, den zu leistenden Arbeitsstunden und den genauen Arbeitszeiten machen.

Wenn die Arbeitserlaubnis „zustimmungspflichtig“ durch die Bundesagentur für Arbeit ist, leitet die Ausländerbehörde den Antrag des Arbeitgebers an die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit weiter. Es wird eine Vorrangprüfung und eine Prüfung der Arbeitsbedingungen durchgeführt. Hierbei wird geprüft, ob es für die entsprechende Stelle keinen geeigneten EU- oder deutschen Bewerber gibt, welcher Vorrang hat. Außerdem soll der Bewerber nicht zu schlechteren Arbeitsbedingungen beschäftigt werden als ein vergleichbarer Arbeitnehmer.

Wenn die ZAV innerhalb von zwei Wochen nicht mitgeteilt hat, dass Informationen fehlen oder dass die Angaben des Arbeitgebers nicht ausreichend sind, gilt die Zustimmung als erteilt. Die Ausländerbehörde erteilt dann eine Arbeitserlaubnis oder erlässt einen schriftlichen ablehnenden Bescheid. Die Arbeitserlaubnis kann auf die Tätigkeit, den Arbeitgeber, die Region und einen bestimmten zeitlichen Umfang der Tätigkeit begrenzt werden.

Ein unentgeltliches Praktikum ist als Berufsorientierungspraktikum mit einer maximalen Dauer von drei Monaten möglich, wenn der Antragsteller eine Ausbildungsstelle in Aussicht gestellt bekommt.

Hinweis: Bei geduldeten Flüchtlingen kann es sein, dass die Duldung während der Ausbildungszeit erlischt und der Azubi kurzfristig abgeschoben wird.

Bereits anerkannte Flüchtlinge haben einen direkten Zugang zum Ausbildungsmarkt.


Stand: Dezember 2016

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