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Ausbildung

© Goodluz / Thinkstock
Auszubildende am Arbeitsplatz in einem Betrieb

Eine Berufsausbildung dürfen Asylsuchende in der Regel nach Ablauf von drei Monaten Aufenthalt in Deutschland beginnen; Geduldete bereits ab dem ersten Tag, an dem sie als Geduldete gelten. 

Voraussetzung für eine Ausbildung ist eine Beschäftigungserlaubnis, die bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden kann und im Ausweis eingetragen wird. Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis haben uneingeschränkt Zugang zum Arbeitsmarkt. In beiden Fällen bedarf es jedoch der Zustimmung der Ausländerbehörde. 

Nach 48 Monaten Aufenthalt in Deutschland ist für Asylbewerber und Geduldete ein uneingeschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt möglich. 

Eine Arbeitserlaubnis muss immer bei der Ausländerbehörde beantragt werden. Voraussetzung ist, dass der Asylsuchende bereits eine Arbeitsstelle gefunden hat. Bei der Ausländerbehörde bekommt er ein Formular, welches vom Arbeitgeber auszufüllen ist. Eine Arbeitsgenehmigung kann ohne Vorrangprüfung und ohne Prüfung der Arbeitsbedingungen - zur Berufsausbildung ausgestellt werden. 

Ein unentgeltliches Praktikum ist als Berufsorientierungspraktikum mit einer maximalen Dauer von drei Monaten möglich, wenn der Antragsteller eine Ausbildungsstelle in Aussicht gestellt bekommt. 

Fördermöglichkeiten während der Ausbildung sind unter anderem

  • Einstiegsqualifizierung (EQ) für Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis ohne Antrag auf Beschäftigungserlaubnis möglich. Im Falle einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung ist EQ nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland möglich, bedarf jedoch der Zustimmung der Ausländerbehörde. 
  • Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) der Arbeitsagentur können für Geduldete erst nach vier Jahren Aufenthalt in Deutschland beansprucht werden. 
  • Änderung ab August 2016: abH können für Geduldete bereits nach 15 Monaten Aufenthalt beantragt werden.

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich an die ausbildungsbegleitende Kammer z.B. IHK, Kreishand­werkerschaft, Handwerkskammer usw. 

Flüchtlinge erhalten bis zu einem Alter von 21 Jahren auch im Falle einer Duldung (also einer Ablehnung des Asylbegehrens)  bis zum Ende der Ausbildung ein Bleiberecht in Deutschland. 

Bereits anerkannte Flüchtlinge haben einen direkten Zugang zum Ausbildungsmarkt.


Stand: September 2017

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