AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Bundesfreiwilligendienst

© Brand X Pictures / Thinkstock
Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst

Flüchtlinge können auch den Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren. Dies gilt allerdings nur für Asylbewerber, die nicht aus einem sicheren Herkunftsland stammen. Wenn vermutet wird, dass ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt nicht zu erwarten ist, können diese Bewerber keine BFD-Vereinbarung abschließen.

Die Freiwilligen müssen volljährig sein und sich bereits seit einem Jahr in Deutschland aufhalten. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht notwendig, dennoch sollte eine Anfrage bei der zuständigen Ausländerbehörde vor Beginn einer solchen Tätigkeit erfolgen. Der Aufenthaltstitel wird dann um einen entsprechenden Vermerk ergänzt. Freiwillige unter 27 Jahre können den Dienst in Teilzeit mit mehr als 20 Stunden pro Woche leisten.

Grundsätzlich kommen als Einsatzbereiche für Flüchtlinge Aufgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung infrage.  Tätigkeitsfelder mit Flüchtlingsbezug sind beispielsweise:

  • Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen bei ihrer Unterbringung und Versorgung (z. B. in Flüchtlingseinrichtungen oder Unterkünften),
  • Unmittelbare Unterstützung und Hilfe für Flüchtlinge bei ihrer gesellschaftlichen Orientierung und Integration im Alltag (z. B. als Integrationslotse, als Begleitung zu Behördengängen und Arztbesuchen oder als Übersetzungshelfer),
  • Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen im Bildungsbereich (z. B. in Kitas, Schulen oder der Erwachsenenbildung),
  • Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen im integrationsorientierten Freizeitbereich (Sport, Kultur oder Jugendarbeit),
  • Koordinierung und Organisation von bürgerschaftlichem Engagement zu Gunsten von Flüchtlingen (z. B. Sortierung und Weitergabe von Sachspenden, Lebensmittelverteilung, Einsatzplanung von ehrenamtlichen Helfern).


Bereits anerkannte Einsatzstellen können neue Einsatzplätze mit Flüchtlingsbezug beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln genehmigen oder ihren Einsatzbereich erweitern lassen. Anerkennung, Platzzahlerhöhung und Einsatzerweiterungen werden auf drei Jahre befristet. Auch neue Einsatzstellen können anerkannt werden. Dazu müssen entsprechende Anträge rechtzeitig vor dem geplanten Einsatz gestellt und genehmigt werden. Sie werden vorrangig bearbeitet.

Sicherzustellen sind:

  • eine fachliche Anleitung in der Einsatzstelle,
  • eine einsatzorientierte Begleitung,
  • ein verpflichtendes Reflexionsseminar. Für Freiwillige unter 27 Jahren wird von einem fünftägigen Reflexionsseminar, für Freiwillige über 27 Jahre von zwei Tagen Reflexion ausgegangen,
  • abhängig vom Sprachniveau ggf. ein bis zu vierwöchiger Deutschkurs für Flüchtlinge, welcher zum Dienstbeginn durchgeführt werden sollte, aber ggf. auch einsatzbegleitend erfolgen kann.


Stand: September 2017

Marginalinhalt

Mitglied werden!

Welcome to AOK

Ihre AOK vor Ort

Noch Fragen?

Gruppe Geschäftsleute

Manche Situation ist so speziell, dass nur eine individuelle Beratung vom Fachmann hilft.
Das Expertenforum beantwortet Ihre Fragen zu Themen der Sozialversicherung.