AOK Logo
AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Festanstellung

© Wavebreakmedia Ltd / Thinkstock
Verschiedene Ärzte in einer Pausensituation

Bei anerkannten Flüchtlingen sind keine Besonderheiten zu berücksichtigen. Sie dürfen jede Beschäftigung aufnehmen. Anders ist es bei Asylsuchenden mit Aufenthaltsgestattung und Personen mit Duldung. Diese können ab dem vierten Monat , den sie sich in Deutschland aufhalten, eine Beschäftigungserlaubnis für eine konkrete Beschäftigung beantragen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) prüft zunächst, ob Ablehnungsgründe vorliegen. So soll er nicht zu schlechteren Arbeitsbedingungen beschäftigt werden als ein vergleichbarer Arbeitnehmer.

Während der ersten 15 Monate des Aufenthalts erfolgt eine sogenannte Vorrangprüfung durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Diese gewährleistet, dass es für die entsprechende Stelle keinen geeigneten EU- oder deutschen Bewerber gibt. Außerdem muss die Ausländerbehörde die Erwerbstätigkeit genehmigen.

Hinweis: Es gibt einzelne, von der Bundesagentur für Arbeit festgelegte Berufsgruppen, in denen eine Beschäftigung generell und ohne Vorrangprüfung möglich ist. Mehr Informationen gibt es in dem Merkblatt "Positivliste - Zuwanderung in Ausbildungsberufe" (PDF - 130 KB).

Eine kurzfristige Beschäftigung ist nicht möglich, da immer Berufsmäßigkeit vorliegt. Allerdings ist eine geringfügige Beschäftigung möglich.

Zeitplan bei Aufenthaltsgestattung und Duldung:

  • 0 bis 3 Monate: Arbeitsverbot
  • 4 - 48 Monate Aufenthalt bzw. ab Erteilung der Duldung: Eingeschränkter Arbeitsmarktzugang (Mögliche Ablehnungsgründe werden durch die Agentur für Arbeit geprüft)
  • Nach Ablauf von 15 Monaten: Es wird keine Vorrangprüfung mehr durchgeführt. Die Arbeitsbedingungen werden weiterhin geprüft.
  • Nach 48 Monaten: Nach vier Jahren Aufenthalt in Deutschland muss die Bundesagentur für Arbeit bei der Entscheidung der Ausländerbehörde gar nicht mehr beteiligt werden. Uneingeschränkter Arbeitsmarktzugang. Selbstständige Beschäftigung ist weiterhin nicht erlaubt.

Von der Bundesagentur für Arbeit gibt es dazu das Merkblatt „Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland“ (PDF - 230 KB) und die Broschüre „Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen“ (PDF - 2 MB).


Stand: Dezember 2016

Marginalinhalt

Mitglied werden!

Welcome to AOK

Ihre AOK vor Ort

Noch Fragen?

Gruppe Geschäftsleute

Manche Situation ist so speziell, dass nur eine individuelle Beratung vom Fachmann hilft.
Das Expertenforum beantwortet Ihre Fragen zu Themen der Sozialversicherung.