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Arbeitsverhältnis - EU

© Minerva Studio / Fotolia
Junger Mann am Schreibtisch

 

Gastarbeitnehmer

Gastarbeitnehmer sind beschäftigte Ausländer mit einer bereits abgeschlossenen Qualifikation und deutschen Sprachkenntnissen.

Mit der Beschäftigung in Deutschland wollen sie ihre beruflichen Fertigkeiten und Sprachkenntnisse weiter verbessern. Die Höchstdauer dieser Beschäftigung beträgt 18 Monate.

Abzugrenzen von diesem Begriff sind Arbeitnehmer, die aufgrund bestimmter Regelungen („Freizügigkeit“) der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) oder ohne andere, besondere Vertragsgrundlagen in der Bundesrepublik Deutschland arbeiten oder gearbeitet haben.

Grenzgänger

Lebt und wohnt ein Arbeitnehmer in seinem Land und arbeitet im Nachbarland, bezeichnet man ihn als Grenzgänger.

Beispiel: Eine Person wohnt in Deutschland, arbeitet aber in den Niederlanden.
Häufig sind Grenzgänger mit ihrem Wohnort im nahen Grenzgebiet zweier Staaten ansässig. Hierfür sind eine verkehrsmäßig gute Anbindung der Grenzgebiete zueinander sowie die interstaatliche Freizügigkeit Voraussetzung.

Der steuerrechtliche Begriff des Grenzgängers beschreibt einen speziellen Status im deutschen Einkommensteuerrecht. Hierzu muss mindestens einmal wöchentlich die Rückkehr zum Wohnort erfolgen (zeitliches Kriterium).

Arbeitnehmerüberlassung

Arbeitnehmerüberlassung (auch Personalleasing, Leiharbeit, Zeitarbeit) ist die Überlassung/Ausleihe von Arbeitnehmern durch ihren Arbeitgeber (Verleiher) zur Erbringung von vertraglichen Dienstleistungen als Arbeitnehmer an Dritte (Entleiher).

Es entsteht demnach eine „Dreiecksbeziehung“. Die Rechte und Pflichten des Verleihers werden teilweise auf den Entleiher übertragen.

Es handelt sich daher um eine meist zeitlich begrenzte Ausleihe eines Arbeitnehmers zur Arbeit in dem Betrieb eines Dritten, des "Entleihers". Der Arbeitsvertrag des Arbeitnehmers (auch Leiharbeitnehmer) besteht mit dem Verleiher, die Arbeitsleistung erfolgt dann beim bzw. für den Entleiher.
In der Regel handelt es sich um eine gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung, d.h. der Verleiher überlässt seine Arbeitnehmer, um damit wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen.

Bei der üblichen (gewerblichen) Arbeitnehmerüberlassung besteht daher auch ein Vertrag zwischen Verleiher und Entleiher, der die Überlassung von Arbeitskräften gegen Entgelt regelt.

Geregelt ist diese gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Die Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland stringent geregelt. So benötigt ein Betrieb zur gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung (Verleiher) eine Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit (BA) und steht unter besonderer Kontrolle (§ 1 AÜG)

Leiharbeitnehmer

Ein Arbeitnehmer schließt einen Arbeitsvertrag mit einer Zeitarbeitsfirma (Verleiher).

Die Zeitarbeitsfirma „leiht“ den Arbeitnehmer für eine bestimmte Zeit zur Erbringung von Arbeitsleistung gegen Entgelt an ein anderes Unternehmen aus (Entleiher).

Es entsteht demnach eine „Dreiecksbeziehung“. Die Rechte und Pflichten des Verleihers werden teilweise auf den Entleiher übertragen. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist in Deutschland das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG).

Werkvertragsarbeitnehmer

Im Rahmen von vereinbarten Rahmenbedingungen können ausländische Firmen mit eigenem Personal bzw. Facharbeitern Werkleistungen erbringen. Die Lohn- und Gehaltsbindungen, aber auch Mindestlöhne sind zu beachten.
Werkvertragsarbeitnehmer sind also Beschäftigte eines ausländischen Unternehmens und beispielsweise im Rahmen eines Subunternehmensverhältnisses im Inland eingesetzt.

Für die Zulassung ausländischer Werkvertragsarbeitnehmer bilden die Vereinbarungen über die Entsendung und Beschäftigung von Arbeitnehmern ausländischer Arbeitgeber zwischen Deutschland und den Staaten Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien, Serbien und der Türkei die Grundlage.

Au-pair

Als Au-pair können Jugendliche oder junge Erwachsene mit geringen finanziellen Mitteln ein anderes Land außerhalb Deutschlands kennenlernen. Dabei können Sprachkenntnisse verbessert und die Kultur des jeweiligen Landes erfahren werden.

Sie wohnen in aller Regel in einer Gastfamilie und betreuen hauptsächlich die Kinder in dieser Familie. Zudem sollen die Au-pairs im Allgemeinen bei den Haushaltsarbeiten helfen. Die Gastfamilie trägt im Gegenzug die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und zahlt zusätzlich ein Taschengeld.
Die Tätigkeit eines Au-pairs ist in Deutschland auf 30 Wochenstunden gesetzlich beschränkt. Hierbei zählen alle Tätigkeiten mit, auch die Kinderbetreuung.

Bei der Beantragung eines Visums darf ein Au-pair zwischen 18 und 24 Jahre alt sein und maximal ein Jahr in Deutschland bleiben. Dabei werden ausreichende Deutschkenntnisse gefordert. Die An- und Abreisekosten trägt das Au-pair.
Ein Au-pair erhält mindestens 260 Euro Taschengeld pro Monat, eine Kranken- und Unfallversicherung, kostenlose Unterbringung in einem eigenen Zimmer und alle Mahlzeiten.

Ein Au-pair hat neben einem freien Nachmittag einen kompletten Tag in der Woche frei. Auch in dieser Zeit besteht ein Anspruch auf Mahlzeiten. Ein Urlaubsanspruch besteht für vier Wochen bezogen auf ein volles Jahr.

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