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Sozialversicherung - EU

© Bounce / Getty Images
Vater und Tochter

 

Leistungsrecht

Die Krankenkassen erbringen Leistungen für ihre Versicherten. Damit sie diese in Anspruch nehmen können, erhalten die Versicherten eine Versichertenkarte. Der Leistungsumfang ist gesetzlich festgelegt und umfasst folgende Bereiche:

  • Verhütung von Krankheiten (z. B. Gesundheitskurse)
  • Familienplanung (z. B. künstliche Befruchtung)
  • Früherkennung von Krankheiten (z. B. Vorsorgeuntersuchungen)
  •  Behandlung von Krankheiten (z. B. ärztliche Behandlung, Krankenhausbehandlung, Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln)
  • Maßnahmen zur Rehabilitation (je nach Zuständigkeit ggf. über Renten- oder Unfallversicherungsträger)
  • Schwangerschaft und Mutterschaft (z. B. Vorsorge- und Nachsorgeuntersuchungen, ärztliche Behandlung, Entbindung, Mutterschaftsgeld).

 

Krankengeld

Wenn ein gesetzlich krankenversicherter Arbeitnehmer längere Zeit arbeitsunfähig wegen einer Erkrankung ist, erhält in der Regel ab der siebten Krankheitswoche Krankengeld von seiner Krankenkasse, da der Arbeitgeber grundsätzlich für die ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlung leistet (Ausnahme: In den ersten vier Beschäftigungswochen ist der Arbeitgeber nicht zu einer Zahlung verpflichtet).
Das Krankengeld soll den Verdienstausfall kompensieren und beträgt 70 % des regelmäßigen beitragspflichtigen Bruttoentgelts, aber höchstens 90 % des Nettoentgelts. Gezahlt wird es für dieselbe Krankheit längstens für 78 Wochen. Die Arbeitsunfähigkeit ist gegenüber der Krankenkasse (Sozialversicherung) nachzuweisen.

Familienangehörige

In Deutschland können Ehepartner und Kinder beitragsfrei über das Mitglied familienversichert werden. Grundvoraussetzung ist, dass diese Angehörigen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Zudem dürfen sie selbst keine eigene Versicherung haben und keine hauptberuflich selbstständige Tätigkeit ausüben. Auch darf das eigene monatliche Einkommen nicht mehr als 405 EUR (2015) betragen (allgemeine Einkommensgrenze). Sollte ein Familienangehöriger einen Minijob ausüben, gilt eine Grenze von 450 EUR (2015) pro Monat. Ehepartner können darüber hinaus nur familienversichert werden, wenn sie eine rechtsgültige Ehe mit dem Mitglied nach deutschem Recht nachweisen. Für mitversicherte Kinder gelten Altersgrenzen.

Mitteilungs-/ Meldepflichten innerhalb Europas

Es gibt zahlreiche Mitteilungs-/ Meldepflichten auch an überstaatliche Einrichtungen. Meist werden jedoch die staatlichen Einrichtungen im Rahmen des EU-Vertrages verpflichtet, ihre Erkenntnisse an Unionsregister zu melden, auf welche dann die relevanten staatlichen Einrichtungen der anderen Unionsländer zugreifen können.

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