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Außereuropäisches Ausland - Nicht-EU

© japolia / Fotolia
Globus auf Schreibtisch

Für Staatsangehörige außerhalb Europas gelten abweichende Bestimmungen zu denen der Unionsbürger. Sie benötigen in der Regel eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis.

Drittstaaten

Drittstaaten sind Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Die Schweiz hat einen Sonderstatus und wird deshalb nicht als Drittstaat betrachtet.

Im Rahmen des Aufenthaltsrechts gilt für alle Staatsbürger der Drittstaaten grundsätzlich das Aufenthaltsgesetz. Im Rahmen der Europäischen Visa-Verordnung werden Drittstaaten zwischen den positiven und negativen Drittstaaten unterschieden.

Die nach dieser Verordnung genannten positiven Drittstaaten können bei einer Aufenthaltsdauer bis zu drei Monate ohne Visum bzw. Sichtvermerk in die Schengener Staaten einreisen. Hierzu gehören:

AlbanienMauritius
AndorraMazedonien
Antigua und BarbudaMexiko
ArgentinienMonaco
AustralienMontenegro
BahamasNeuseeland
BarbadosNicaragua
Bosnien und HerzegowinaPanama
BrasilienParaguay
Brunei DarussalamSan Marino
ChileSerbien
Costa RicaSeychellen
El SalvadorSingapur
GuatemalaSüdkorea
HondurasUruguay
IsraelVatikanstadt
JapanVenezuela
KanadaVereinigte Staaten von Amerika (USA)
Malaysia 

 

Drittstaaten – Sonderrechte

Grundsätzlich bedarf der längere Aufenthalt (über 90 Tage) eines Aufenthaltstitels (Visum). Dieser Aufenthaltstitel muss grundsätzlich aus dem Ausland beantragt werden. Jedoch sind Bürger bestimmter Länder von dieser Visumspflicht ausgenommen (siehe „Drittstaaten“).

Darüber hinaus können Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) den für einen längeren Aufenthalt erforderlichen Aufenthaltstitel nach der visumsfreien Einreise im Inland beantragen.

Sollte ein längerer Aufenthalt mit einer Arbeitsgenehmigung erforderlich sein, ist es grundsätzlich für Einreisende aus Drittstaaten erforderlich, eine berufliche Qualifikation nachzuweisen. Auf diese Prüfung im Rahmen des behördeninternen Arbeitsmarktzulassungsverfahrens zwischen der Ausländerbehörde und der ZAV wird für Drittstaatenangehörige aus Andorra, Australien, Israel, Japan, Kanada, Monaco, Neuseeland, San Marino sowie den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) verzichtet.

Jedoch werden auch hier vor Erteilung der Arbeitsgenehmigung folgende Punkte geprüft:

  • Arbeitsbedingungen
  • Vorliegen eines konkreten Arbeitsplatzangebotes
  • kein bevorrechtigter Arbeitnehmer steht für die konkrete Beschäftigung zur Verfügung (Vorrangprüfung).


Ausländer

Mit dem Begriff Ausländer bezeichnet man Personen, welche nicht in ihrem Heimatland, sondern im Ausland leben. Die Definitionen sind fachübergreifend in verschiedenen Rechtsgebieten nicht deckungsgleich.
Ebenfalls setzen der kulturelle Hintergrund sowie der lebensgeschichtliche Einzelfall eine große Hürde bei der Verwendung des Begriffs im umgangssprachlichen Sinn.
So ist es durchaus möglich, dass Personen als Ausländer bezeichnet werden, welche eine andere Staatsangehörigkeit haben, aber in Deutschland leben und geboren sind.
Nach dem Grundgesetz (GG) ist Ausländer, wer nicht nach Art. 116 Deutscher ist.

Zuwanderer

Der Begriff Zuwanderer wird synonym zum Begriff Migrant genutzt.

Hiermit sind Personen gemeint, die ihren Lebensmittelpunkt verlagern. Grundsätzlich ist umgangssprachlich die Zuwanderung in ein anderes Land gemeint. Das lateinische Verb „migrare“ steht für wandern, reisen. Bezogen auf die Sichtweise sind also Migranten

  • Auswanderer (Emigranten) – Bei Auszug/Wanderung aus einem Land
  • Einwanderer (Immigranten) – Bei Einzug/Wanderung in ein Land.

Gerne wird inzwischen auch die Umschreibung „Menschen mit Migrationshintergrund“ verwendet. Dieser soll alle Migranten und ihre Nachkommen umschreiben – unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit.

Zwischenstaatliche Vereinbarungen

Zwischenstaatliche Vereinbarungen sind bilaterale oder multilaterale Verträge, also völkerrechtliche Verträge zwischen zwei oder mehreren Staaten, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Dem Grunde nach ist der Vertrag zur Europäischen Union (EU) sowie auch des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) eine solche Vereinbarung.
Weitere Vereinbarungen bestehen z.B. im Bereich

  • Steuern auf Einkommen und Vermögen mit zahlreichen Staaten
  • Erbschafts- und Schenkungssteuern
  • Schiff- und Luftfahrt
  • Rechts- und Amtshilfe
  • Strafverfolgung
  • Soziale Sicherung (Kranken- Pflege, Rentenversicherung, etc.)

Aber es gibt auch zahlreiche andere Abkommen (z.B. Handelsabkommen, Kulturförderungsabkommen, etc.).

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