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Arbeiten in Deutschland - EU

© detailblick / Fotolia
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Ein EU-Bürger darf innerhalb der EU, also auch in Deutschland, eine Tätigkeit frei ausüben. Hierzu benötigt er keinerlei Genehmigung.

Arbeitnehmerfreizügigkeit

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit meint, dass ein Arbeitnehmer seine Tätigkeit innerhalb der Europäischen Union (EU) frei ausüben kann. Dieses Recht gehört zu den verbrieften Grundfreiheiten der Personenfreizügigkeit innerhalb der EU. Er braucht also keine besondere Genehmigung. Die Grundfreiheiten sind laut dem Vertrag über die Arbeitsweise der EU (AEUV) die

  • Warenverkehrsfreiheit (Art 34)
  • Personenverkehrsfreiheiten
    • Arbeitnehmerfreizügigkeit (Art 45)
    • Niederlassungsfreiheit (Art 49)
  • Dienstleistungsfreiheit (Art 56)
  • Kapital- und Zahlungsfreiheit (Art 63).


Damit ist die Arbeitnehmerfreizügigkeit Bestandteil eines der vier Grundfreiheiten des Gemeinsamen Marktes. Diese Grundfreiheiten sind elementare Punkte der EU und damit aller EU-Mitgliedstaaten.

Unabhängig vom Wohnort in einem EU-Mitgliedstaat und der Staatsangehörigkeit eines EU- Mitgliedstaats hat jeder Bürger der EU demnach das Recht, unter den gleichen Bedingungen und Voraussetzungen eine Beschäftigung aufzunehmen und auszuüben wie ein Angehöriger dieses Staats der EU.

Im Rahmen der Freizügigkeit gibt es also keine unterschiedliche Behandlung bei den Arbeitsbedingungen für Bürger der EU (Entgelt, Arbeitszeit, Rahmenbedingungen, etc.).

Rechtsgrundlage für diese Arbeitnehmerfreizügigkeit ist Art. 45 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU.

Darüber hinaus ist die Freizügigkeit außerdem als Grundrecht in Artikel 15 Absatz 2 der Charta der Grundrechte der EU garantiert.

Stellenangebot

Mit Stellenangeboten oder auch Stellenanzeigen suchen Arbeitgeber neue Mitarbeiter. Mittlerweile werden diese meist elektronisch veröffentlicht. Die größte Stellenbörse ist die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Träger der deutschen Arbeitslosenversicherung (Sozialversicherung) ist die Bundesagentur für Arbeit (BA), umgangssprachlich Arbeitsamt. Sie ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Nürnberg und etwa 116.000 Bediensteten eine der größten Arbeitgeber der Bundesverwaltung.

Ziel ist die Arbeitsförderung in Form von Sozialleistungen und der Arbeitsvermittlung. Die BA unterliegt der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Die Dienststellen der BA auf regionaler Ebene werden als „Regionaldirektionen“, auf lokaler Ebene als „Agenturen für Arbeit“ bezeichnet.

Arbeitsvermittlung

Im Vergleich zur Arbeitnehmerüberlassung sind bei der Arbeitsvermittlung die Vertragsbeziehungen zwischen Verleiher (in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber) und Leiharbeitnehmer und die zwischen Verleiher (in seiner Eigenschaft als Personalservice-Anbieter) und Entleiher auf Dauer angelegt. Die Arbeitsvermittlung endet mit dem Abschluss des Arbeitsvertrags.

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