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Arbeiten in Deutschland - Nicht-EU

© detailblick / Fotolia
Bewerbungsschreiben

Wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer aus dem nichteuropäischen Ausland beschäftigen will, benötigt dieser Mitarbeiter in aller Regel einen Aufenthaltstitel, um eine Beschäftigung auszuüben oder eine Ausbildung zu beginnen.

Ausländerbeschäftigung

Wenn Arbeitgeber ausländische Arbeitnehmer beschäftigen wollen, ist in der Regel eine Zulassung zum Arbeitsmarkt oder zusätzlich ein Aufenthaltstitel erforderlich. Dies trifft auf Arbeitnehmer zu, die aus einem Staat außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) stammen (sog. Drittstaaten). Hierbei gibt es aber bei bestimmten Berufsgruppen (Hochqualifizierte) leichtere Zugangsbedingungen, z. B. Ärzte, Ingenieure. Kommt der ausländische Arbeitnehmer aus einem EU- oder EWR-Staat, kann er sich frei in Deutschland bewegen und eine Arbeit annehmen (Freizügigkeit).

Für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen und für Zustimmungen zu Aufenthaltstiteln ist die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) zuständig. Die zentrale Rufnummer am Hauptsitz in Bonn lautet: 0228-7131313.

Checkliste Notwendige Unterlagen Non-EU

ZAV - Zentrale Auslands- und Fachvermittlung

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (abgekürzt ZAV) mit Hauptsitz in Bonn ist eine Sonderabteilung (Dienststelle) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die zentrale Rufnummer lautet: c.

Die ZAV führt das Arbeitsmarktzulassungsverfahren für ausländische Arbeitnehmer zentral durch.

Zudem ist sie grundsätzlich zuständig für Berufs- und Personengruppen, dich sich nicht regional abgrenzen lassen und aus der Natur des Berufes überregional sind – z. B. Künstler, Facharbeiter aus dem Bühnen- und Filmbereich oder Führungskräfte im Management.

Beschäftigungsverordnung

Die Beschäftigungsverordnung (BeschV) – zuletzt geändert am 29. Juli 2015 – ergänzt das Aufenthaltsgesetz.

In ihr wird die Zulassung von im Inland lebenden Ausländern zur Ausübung einer Beschäftigung im Rahmen des Arbeitsmarktzulassungsverfahrens und der darin enthaltenden Vorrangprüfung geregelt. Ein besonderes Augenmerk ist bei der Prüfung, unter welchen Voraussetzungen bei Ausländern für die Aufnahme einer Beschäftigung auf die Zustimmung der Agentur für Arbeit verzichtet werden kann oder diese ohne Vorrangprüfung zu erteilen ist.

Eine solche Vorrangigkeitsprüfung (Arbeitsmarkzulassungsverfahrenen) kann für mindestens seit 3 Monte im Inland lebende Ausländern mit einem Duldungsstatus Beantragung einer Arbeitserlaubnis durchgeführt werden.

Keiner besonderen Zustimmung/ Prüfung durch die Agentur für Arbeit bedarf hiernach die Ausübung

  • eines Praktikums bei Einhaltung des Mindestlohngesetzes,
  • einer Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf,
  • während eines Praktikums (bei Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung) sofern dies zum Erreichen des Ausbildungszieles nachweislich erforderlich ist
  • Hochqualifizierte, 
  • Inhaber einer "Blauen Karte EU" (Fachkräfte), 
  • Absolventen einer deutschen Hochschule in bestimmten Berufen
  • Im Rahmen eines Freiwilligendienstes oder Entwicklungsdienstes
  • Künstler bzw. künstlerisch tätige Personen, Berufssportler, Fotomodelle, Werbetypen, Mannequins oder Dresmen
  • Teilnehmer an internationalen Sportveranstaltungen

Sowie bei einer Beschäftigung von Ehegatten, Lebenspartnern, Verwandten und Verschwägerten ersten Grades eines Arbeitgebers in dessen Betrieb, wenn der Arbeitgeber mit diesen in häuslicher Gemeinschaft lebt.

Arbeitsmarktzulassungsverfahren

Für die Einreise sowie den Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland benötigen Staatsangehörige der Staaten, die nicht der EU oder dem EWR bzw. der Schweiz angehören (Drittstaatsangehörige), einen Aufenthaltstitel, der die Beschäftigung bzw. die Erwerbstätigkeit ausdrücklich erlaubt. Für die Erteilung des Aufenthaltstitels sind die örtlichen Ausländerbehörden zuständig. Sie sind gleichzeitig Ansprechpartner für alle Fragen zum Aufenthalt und zur Beschäftigungsaufnahme.

Um eine solche Arbeitsgenehmigung (Vermerk im Aufenthaltstitel) und damit den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu erlangen, wird zwischen der zuständigen Ausländerbehörde und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) das Arbeitsmarktzulassungsverfahren ausgeführt. Hier wird geprüft,

  • ob eine solche Arbeitsgenehmigung erteilt werden kann und/oder
  • unter welchen Beschränkungen der Aufenthaltstitel für den Antragsteller ausgestellt werden kann – bezogen auf den Einzelfall und jeweils lokalen Arbeitsmarkt.


Darüber hinaus haben Arbeitgeber bzw. potenzielle Arbeitgeber die Möglichkeit, ein Vorabprüfungsverfahren für Drittstaatsangehörige (Drittstaaten) durchzuführen.

Merkblatt Anerkennung Berufs- und Bildungsabschlüsse

Website der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV): www.zav.de

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