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Arbeiten in Deutschland - Nicht-EU

© detailblick / Fotolia
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Blaue Karte / Blue Card

Die Blaue Karte EU (Blue Card EU) ist eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für hochqualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten.

Sie berechtigt zum Aufenthalt und zur Erwerbstätigkeit in Deutschland und den EU-Staaten. Sie muss vor Einreise beantragt werden und ist an diverse Voraussetzungen gekoppelt. Regelungen hierzu finden sich im Aufenthaltsgesetz.

Ein Ausländer, der Staatsangehöriger eines Nicht-EU Landes ist, kann für Deutschland eine Blaue Karte EU beantragen, wenn er

  • entweder einen deutschen oder einen anerkannten ausländischen oder einen einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss und
  • einen Arbeitsvertrag mit einem Bruttojahresgehalt von mindestens 46.400 EUR (3867 EUR monatlich), in sogenannten Mangelberufen (Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte) von 36.192 EUR (3016 EUR monatlich) hat.

Die Blaue Karte EU ist befristet und zwischen einem und vier Jahren gültig.
Grundlage für die Blaue Karte EU ist die EU- Richtlinie 2009/50/EG. Diese wurde in Deutschland zum 1.8.2012 umgesetzt. Das Aufenthaltsgesetz wurde dahingehend geändert.

Vorbeschäftigungszeiten

Nach § 29 der Beschäftigungsverfahrensverordnung (BeschVerfV) können Personen, die sich durch langjährige Beschäftigung oder mehrjährigen Aufenthalt in Deutschland bereits in einem wesentlichen Umfang integriert haben, einen vollen Arbeitsmarktzugang erhalten.

Es wird hiernach das Recht auf Arbeitsmarktzugang ohne Vorrangprüfung und ohne Prüfung der Beschäftigungsbedingungen eingeräumt. Der Arbeitsmarktzugang ist damit unbeschränkt.

Dies ergänzt die zu einem späteren Zeitpunkt ausstellbare Niederlassungserlaubnis, mit welcher bereits ein uneingeschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt verbunden ist. Die Zustimmung wird unabhängig von Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes erteilt – ebenso erfolgt keine Prüfung der Beschäftigungsbedingungen.

Diese Genehmigung eines vollen Arbeitsmarktzugangs erhalten Personen, die neben einer Aufenthaltsgenehmigung folgende Vorbeschäftigungszeiten haben:

  • Zwei Jahre rechtmäßig eine versicherungspflichtige Beschäftigung (kein Minijob) im Bundesgebiet oder
  • Aufenthalt seit drei Jahren im Bundesgebiet ununterbrochen erlaubt, geduldet oder mit einer Aufenthaltsgestattung.


Stellenangebot

Mit Stellenangeboten oder auch Stellenanzeigen suchen Arbeitgeber neue Mitarbeiter. Mittlerweile werden diese meist elektronisch veröffentlicht. Die größte Jobbörse ist die der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Träger der deutschen Arbeitslosenversicherung ist die Bundesagentur für Arbeit (BA), umgangssprachlich Arbeitsamt. Sie ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Nürnberg und etwa 116.000 Bediensteten eine der größten Arbeitgeber der Bundesverwaltung.

Ziel ist die Arbeitsförderung in Form von Sozialleistungen und der Arbeitsvermittlung. Die BA unterliegt der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Die Dienststellen der BA auf regionaler Ebene werden als „Regionaldirektionen“, auf lokaler Ebene als „Agenturen für Arbeit“ bezeichnet.

Arbeitsvermittlung

Im Vergleich zur Arbeitnehmerüberlassung sind bei der Arbeitsvermittlung die Vertragsbeziehungen zwischen Verleiher (in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber) und Leiharbeitnehmer und die zwischen Verleiher (in seiner Eigenschaft als Personalservice-Anbieter) und Entleiher auf Dauer angelegt. Die Arbeitsvermittlung endet mit dem Abschluss des Arbeitsvertrags.

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