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Aufenthalt in Deutschland - Nicht-EU

© E. Wodicka / Fotolia
Stempel Aufenthaltserlaubnis

 

Für Asylbewerber gelten besondere Regelungen

Asyl

Wegen ihrer politischen oder religiösen Auffassung Verfolgte erhalten in Deutschland Asyl. Berücksichtigt wird dabei vom Grundsatz her nur eine Verfolgung, die von Staatsseite ausgeht. Allgemeine Notsituationen wie Armut, Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Perspektivlosigkeit gelten im Allgemeinen nicht als Grund für ein Asyl.

Asylberechtigte erhalten von der Ausländerbehörde eine auf drei Jahre befristete Aufenthaltserlaubnis, wenn die Asylberechtigung anerkannt wurde. Wenn die Flüchtlingseigenschaft festgestellt wird, wird ebenfalls eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt, die im Regelfall auf drei Jahre befristet ist.

Nach einem Jahr gestatteten Aufenthalt können sie für den deutschen Arbeitsmarkt zugelassen werden.

Aufenthaltsgestattung

Um sich für die Durchführung eines Asylverfahrens in Deutschland aufhalten zu dürfen, ist eine Aufenthaltsgestattung erforderlich. Diese ist im Asylverfahrensgesetz geregelt. Die Aufenthaltsgestattung ist kein Aufenthaltstitel im klassischen Sinne und begründet kein Aufenthaltsrecht. Sie ist eine zweckgebundene Gestattung zum Aufenthalt an einem bestimmten Ort.

Erstantragsteller, welche stets mit Erstaufnahme eine Aufenthaltsgestattung erhalten, haben häufig die Auflage, in einer Erstaufnahmeeinrichtung Wohnung zu nehmen. Nach Wegfall dieser Verpflichtung geht die Zuständigkeit vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf die Ausländerämter der Gemeinden und Städte über. Häufig ist die Aufenthaltsgestattung an eine Residenzpflicht und/ oder Aufenthaltspflicht, z.B. an einen bestimmten Landkreis, gebunden.

Duldung

Bei einer Duldung handelt es sich um ein Verzögern einer bevorstehenden Abschiebung eines ausreisepflichtigen Ausländers. Die Duldung stellt keinen Aufenthaltstitel dar und begründet somit keinen rechtmäßigen Aufenthalt. Vielmehr wird dem betroffenen Ausländer bescheinigt, dass er bei der Ausländerbehörde registriert ist und seine Ausreisepflicht für einen festgelegten Zeitraum nicht durchgesetzt wird. Sobald der Ausländer ausreist, endet die Duldung.
Geduldete Ausländer

Wenn sich ein geduldeter Ausländer ununterbrochen ein Jahr rechtmäßig in Deutschland aufhält, kann er zum Arbeitsmarkt zugelassen werden. Eine unbeschränkte und unbefristete Zustimmung für den deutschen Arbeitsmarkt wird in folgenden Fällen erteilt:

  • Ausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbaren Ausbildungsberuf
  • Aufenthalt seit vier Jahren in Deutschland erlaubt, geduldet oder mit Aufenthaltsgestattung.

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