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Aufenthalt in Deutschland - Nicht-EU

© E. Wodicka / Fotolia
Stempel Aufenthaltserlaubnis

Um sich in Deutschland aufhalten zu dürfen, benötigen Personen aus dem außereuropäischen Ausland grundsätzlich eine Aufenthaltserlaubnis. Hier wird zwischen befristeten und unbefristeten Aufenthaltstiteln unterschieden.

Ausländerbehörde

Aufgrund von Vorgaben im Grundgesetz (GG) wurden bundeseinheitliche Verwaltungsvorschriften geschaffen, welche die Bundesländer dazu ermächtigen, das Aufenthaltsgesetz in eigener Zuständigkeit auszuführen und zu überwachen.

Davon ausgehend sind Ausländerbehörden oder auch Ausländerämter in nahezu jeder kreisfreien Stadt oder in den Landkreisen eingerichtet. Für die Aufsicht über die Ausländerbehörden sind die Bezirksregierungen oder Innenministerien der Länder zuständig, sofern keine Oberbehörde eingerichtet ist.
Die Zuständigkeit der Ausländerbehörden bei aufenthalts- und passrechtlichen Maßnahmen und Entscheidungen ist im Aufenthaltsgesetz beschrieben. Fachtypische Aufgaben von Ausländerbehörden sind zum Beispiel:

  • Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen,
  • Entscheidungen zu Niederlassungserlaubnissen,
  • Entscheidungen über Abschiebung und Ausweisungen,
  • Ausstellung von Aufenthaltstiteln,
  • Entscheidung sowie Ausstellung von Aufenthaltsgestattungen, Duldungen sowie Reiseausweise,
  • Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen für Familiennachzug.


Eine Ausländerbehörde auf Bundesebene ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. In Zusammenarbeit mit den 22 regionalen Zweigstellen werden folgende Aufgabengebiete abgedeckt:

  • Asylverfahren
  • Blaue Karte EU
  • Führung des Ausländerzentralregisters
  • Erhebung dauerhaft in Deutschland lebender Migranten
  • Anerkennung von Forschungseinrichtungen
  • Europäische und internationale Zusammenarbeit
  • Regelung des Aufnahmeverfahrens jüdischer Zuwanderer
  • Migrationsberatung sowie Integrationskurse
  • Einbürgerungstest
  • Projektförderung


Aufenthaltsrecht

Das Aufenthaltsrecht umfasst die Gesamtheit der Vorschriften und Gesetze zur Prüfung einer ausländerrechtlichen Situation eines Menschen in der Bundesrepublik Deutschland. Als Kern dieser Vorschriften gilt die momentan gültige Fassung des Aufenthaltsgesetzes.

Das Wort Aufenthaltsrecht beschreibt ebenso das Recht des Inhabers eines Aufenthaltstitels in der Bundesrepublik Deutschland Wohnung zu nehmen und gemäß der Auflagen des Titels zu verbleiben.

Aufenthaltsgesetz

Dieses Gesetz wurde geschaffen, um die Zuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland zu gestalten. Die Einreise, der Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit sowie die Integration sind anhand dieser Vorschrift von den Behörden zu regeln.

Der Aufnahme- und Integrationsfähigkeit sowie den wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland wird hiermit Rechnung getragen. Es ersetzt das Ausländergesetz und ist seit dem 1.1.2005 in Kraft.

Einbürgerungslotsen

Migranten beschreiten aufgrund kultureller und sprachlicher Gründe häufig einen beschwerlichen Weg bis zu ihrer Einbürgerung. Auf Initiative der Stadt Hamburg wurde das Konzept der Einbürgerungslotsen entwickelt.

Einbürgerungslotsen arbeiten ehrenamtlich und haben oft selbst einen Migrationshintergrund. Deshalb können sie aufgrund ihrer Sprachkenntnisse und ihres kulturellen Hintergrundes Einbürgerungswilligen helfen, die die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben möchten. Da die Einbürgerungslotsen noch nicht in allen Städten und Gemeinden eingesetzt werden, ist erste Anlaufstelle für einen möglichen Kontakt die Kommune, in der der potenzielle Arbeitnehmer wohnt.

Zuwanderer

Der Begriff Zuwanderer wird synonym zum Begriff Migrant genutzt.

Hiermit sind Personen gemeint, die ihren Lebensmittelpunkt verlagern. Grundsätzlich ist umgangssprachlich die Zuwanderung in ein anderes Land gemeint. Das lateinische Verb „migrare“ steht für wandern, reisen. Bezogen auf die Sichtweise sind also Migranten

  • Auswanderer (Emigranten) – Bei Auszug/Wanderung aus einem Land
  • Einwanderer (Immigranten) – Bei Einzug/Wanderung in ein Land.


Gerne wird inzwischen auch die Umschreibung „Menschen mit Migrationshintergrund“ verwendet. Dieser soll alle Migranten und ihre Nachkommen umschreiben – unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit.

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