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Aufenthalt in Deutschland - Nicht-EU

© E. Wodicka / Fotolia
Stempel Aufenthaltserlaubnis

 

Aufenthaltserlaubnis

Das in Deutschland gültige Aufenthaltsgesetz beschreibt die Aufenthaltserlaubnis als sogenannten Aufenthaltstitel. Diese Erlaubnis ist immer mindestens an einen Zweck gebunden.

Eine Aufenthaltserlaubnis kann zu verschiedenen Zwecken erteilt werden:

  • Ausbildung (Studium, Sprachkurs, Schulbesuch),
  • Beschäftigung,
  • völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe (Asyl),
  • Familiäre Gründe (Familiennachzug),
  • Recht auf Wiederkehr oder für ehemalige Deutsche.

Seit dem 1.1.2005 wird sie nur noch befristet erteilt (Mindestfrist sechs Monate).

Für eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke einer Beschäftigung bedarf es - mit wenigen Ausnahmen - zusätzlich einer Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese Genehmigung ist wiederum an enge Voraussetzungen geknüpft. Dabei gilt grundsätzlich: Je geringer der Qualifikationsgrad des Einreisenden, umso höher sind die Anforderungen an eine Aufenthaltserlaubnis.

Die Aufenthaltserlaubnis kann unter denselben Voraussetzungen verlängert werden wie sie erteilt wurde. Aus ihr muss hervorgehen, ob eine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden darf.

Selbstständige erhalten in der Regel eine Aufenthaltserlaubnis, wenn sie mindestens eine Million Euro investieren und mindestens zehn Arbeitsplätze schaffen. Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, erfolgt eine Einzelfallprüfung, bei der wirtschaftliche und infrastrukturelle Interessen sowie die Sicherung der Finanzierung berücksichtigt werden.
Die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung wird nun durch die Niederlassungserlaubnis beschrieben.

Aufenthaltstitel

Ein Aufenthaltstitel dient einem Bürger eines Drittstaates (nicht EU, EWR oder Schweiz) als Aufenthaltsdokument und Ausweispapier für den Aufenthalt in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU). Die Gesamtheit der Rechtsvorschriften des Aufenthaltsrechts kennt leider keinen einheitlichen Umgang mit dem Begriff Aufenthaltstitel. Manche Richtlinien verwenden diesen Begriff nicht für kurzzeitige oder vorläufige Aufenthaltserlaubnisse, andere wiederum schließen ihn mit ein. Überwiegend sind unter Aufenthaltstitel aber sämtliche Erlaubnisse gemeint, welche Drittstaatsangehörigen den Verbleib in der Bundesrepublik Deutschland rechtlich ermöglichen, wenn auch nur vorübergehend. Der Begriff Aufenthaltstitel ersetzt seit dem 1.1.2005 durch Inkrafttreten des Aufenthaltsgesetzes den Begriff Aufenthaltsgenehmigung.

Die häufigsten Arten von Aufenthaltstiteln sind:

  • Befristetes Visum
  • Befristete Aufenthaltserlaubnis
  • Befristete Blaue Karte EU
  • Unbefristete Niederlassungserlaubnis
  • Unbefristete Erlaubnis zum Daueraufenthalt EU

Seit dem 1.9. 2011 existiert der elektronische Aufenthaltstitel. Die Ausstellung des Aufenthaltstitels erfolgt seitdem als Scheckkarte im ID-1-Format. Die Karte ist ein Ausweisdokument.

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