AOK Logo
AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Gesunder Rücken beim Bewegen von Lasten

© sturti / Getty Images
richtig Heben und Tragen

Ob im Handwerk, in der Logistik, im Einzelhandel oder in der Pflege – in vielen Berufen gehört das Bewegen schwerer Lasten oder Personen zum Arbeitsalltag.

Extreme Lasten, häufige oder längere Hebe- oder Tragetätigkeit und eine ungünstige Körperhaltung können Muskel- und Skelettbeschwerden wie Rückenschmerzen zur Folge haben. Diesen Belastungen und seinen Folgen sollten Arbeitgeber und Beschäftigte vorbeugen. Der Einsatz von Hebehilfen und -techniken, eine Lastverteilung durch Teamarbeit und weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Lasten sind gerade an Arbeitsplätzen wie Pflegeeinrichtungen oder in der Produktion zu beachten.
Arbeitnehmer sollten durch ausreichende Bewegung und gezielte Stärkung ihrer Muskulatur zur Gesunderhaltung des Rückens beitragen. Das gilt für schwere körperliche Arbeit genauso wie für Beschäftigte, die den größten Teil des Arbeitstages am Schreibtisch sitzen. Die einen benötigen ausgleichende Aktivitäten, um Bewegungsmangel vorzubeugen, die anderen gezielte Übungen, um langfristig rückengesund zu bleiben.

So unterstützen Arbeitgeber

Arbeitsschutzverordnungen wie die Lasten­hand­­habungs­­verord­nung helfen Arbeit­gebern, Grenz- und Risiko­werte zu ermitteln. Nicht nur das ein­malige Heben einer schweren Last, sondern auch wie Lasten getragen werden, wie oft und lang Lasten bewegt werden müssen, ob es Erholungs­pausen gibt und in welchem Rahmen diese Aktivi­täten durchgeführt werden, tragen zum Risiko für die Rücken­gesundheit bei. Daher müssen auch verschie­dene Lösungen für diese Belastungen berück­sichtigt werden, die an die jeweiligen Anfor­derungen des Arbeit­splatzes angepasst sind.

In Branchen, in denen regelmäßig wiederkehrende Lasten­­bewegungen zum Joballtag gehören, können Arbeitgeber durch technische Gestaltungs­lösungen präventiv tätig werden – das ist die sogenannte Verhältnis­prävention. Besonders im Handwerk und in der Industrie gibt es vielfältige ergono­mische Einrichtungen oder Hebehilfen, die dabei unterstützen, Lasten leichter zu bewegen. Die Stütz- und Bewegungs­muskulatur (Schulter, Rücken und Arme) der Mitarbeiter wird so nicht über­mäßig beansprucht. Aber auch im Verhalten können kleine Verän­derungen großes bewirken: das gemeinsame Tragen eines Kartons, die Aufteilung größerer Lasten in mehrere kleine, das konsequente Anwenden ergonomischer Hebe- und Tragetechniken sowie Ausgleich durch Pausen nach starker körperlicher Anstrengung oder Sport zur Stärkung von Muskulatur und Konstitution.

Betriebliche Gesundheitsförderung hilft an Arbeitsplätzen, an denen mit schweren Lasten umgegangen wird, dabei, für das Thema zu sensibilisieren und vor allem eine Akzeptanz bei Führungskräften und Chefs herzustellen, technische Hilfsmittel einzusetzen oder sich in Teamarbeit beim Heben und Tragen zu unterstützen. Das Ziel: Am Arbeitsplatz Risiken durch schweres Heben und Tragen reduzieren (Verhältnisprävention) und durch mehr Bewegung im Arbeitsalltag und in der Freizeit die Muskulatur zu kräftigen, um den Herausforderung gewachsen zu sein und Schmerzen vorzubeugen (Verhaltensprävention).

So unterstützt die AOK

Die AOK unterstützt Sie als Arbeitgeber im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) mit Anregungen zu einer gesundheitsförderlichen Gestaltung und Organisation von Arbeitsplätzen und –abläufen, auch beim Umgang mit schweren Lasten. Ihre Mitarbeiter finden bei der AOK auch Angebote zum Thema Rückengesundheit. Ihr BGF-Ansprechpartner steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung. 

Interaktives AOK-Onlineprogramm:

Das für AOK-Versicherte kostenfreie AOK-Onlineprogramm „Rückenaktiv im Job“ hilft, individuelle Belastungsfaktoren zu erkennen, und gibt Tipps, wie sie am Arbeitsplatz und in der Freizeit ausgeglichen werden können.

Stand: 7/2017

Marginalinhalt

Mitglied werden!

Welcome to AOK

Ihre Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Ihr Ansprechpartner für Betriebliches Gesundheits­management bei Ihrer AOK hilft Ihnen gerne weiter.